Kirchheim

Google Street View versetzt Kirchheim in Aufruhr

Foto: Markus Brändli
Foto: Markus Brändli

Heute vor zehn Jahren fuhren die Fahrzeuge von Google Street View mit ihren markanten Kameras auch durch die Kirchheimer Straßen - und sorgten für hitzige Diskussionen und Proteste seitens der Bürger. Viele machten sich Sorgen um ihre Privatsphäre. Wie der Teckbote vor genau zehn Jahren berichtete, hatten die Menschen vor allem Bedenken, dass Google die Fotos ihrer Häuser, Wohnungen und Grundstücke für kommerzielle Zwecke weiterverkaufen könnte. Vertreter der Kirchheimer IT-Branche warnten davor, der Online-Dienst wäre ein weiterer Schritt hin zu einem „gläsernen Menschen“. Kirchheims Bürgermeister Günter Riemer betonte allerdings die Vorteile, die die virtuellen Rundgänge für die Stadt und ihre Einwohner haben könnten: „Vor allem unsere Tourismus- und Gewerbebranche können davon profitieren.“ In einer Umfrage des Teckboten vor zehn Jahren spiegeln sich die unterschiedlichen Meinungen wider. Die Hälfte der Befragten war eher skeptisch gegenüber Street View eingestellt. Sie waren davon überzeugt, Google würde damit gegen den Datenschutz verstoßen. Die anderen Befragten sahen auch Vorteile. hah


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