Kirchheim

Impfen und Beatmen im Wettlauf mit der Zeit

Corona In den Kliniken im Kreis ist die Lage unter Kontrolle. Nur ein Fünftel der Patienten auf den Intensivstationen sind an Covid erkrankt. Doch der Friede ist brüchig. Von Bernd Köble

Angespannt, aber unter Kontrolle: So lässt sich die derzeitige Lage in den Kreiskliniken beschreiben. Foto: Mediuskliniken
Angespannt, aber unter Kontrolle: So lässt sich die derzeitige Lage in den Kreiskliniken beschreiben. Foto: Mediuskliniken

Am Anfang steht die Sorge um ihren Mann. Der hatte sich bei einem Geschäftstreffen mit Corona infiziert und den Erreger zunächst ohne es zu wissen nach Hause geschleppt. Dem Positivtest folgen Gliederschmerzen und Mattigkeit. Wenige Tage später stellen sich auch bei Renate S. (Name geändert) die ersten Symptome ein. Während es ihrem Mann wieder besser geht, kämpft sie mit hartnäckigem Fieber. Kopfschmerzen, Schwäche und starker Husten verschlimmern sich. Sie verbringt Tage im Dämmerschlaf, bis sie auf Rat des Hausarztes ...

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Die aktuellen Zahlen

In den Mediuskliniken des Landkreises wurden bis gestern an den drei Standorten in Kirchheim, Nürtingen und Ruit insgesamt 34 Covid-Patienten stationär behandelt, 14 davon in Kirchheim. Zwölf Patienten liegen auf der Intensivstation und müssen beatmet werden. Im Kirchheimer Krankenhaus sind zur Stunde sieben Beatmungsplätze von Covid-Erkrankten belegt.

Ähnlich sieht die Lage in den anderen beiden Krankenhäusern im Landkreis aus: Das Klinikum in Esslingen vermeldet sechs Infizierte in der intensivmedizinischen Abteilung und 20 weitere, die ohne gravierende Komplikationen auf der Isolierstation behandelt werden. In der Filderklinik in Bernhausen liegen derzeit zwei von neun Covid-Erkrankten auf der Intensivstation. Der Tenor aus allen fünf Häusern klingt gleich: Die Situation ist zurzeit noch beherrschbar, die Sorge bleibt. Auch deshalb, weil die Patienten im Vergleich zum Vorjahr deutlich jünger sind, im Alter zwischen 40 und 60 Jahren. bk