Kirchheim

In der Kasse klingeln 55 000 Euro

Zwischenbilanz Zum Weihnachtsfest weist das Konto der 41. Teckboten-Weihnachtsaktion einen schönen Betrag auf. Etliche Unternehmen sorgen noch mal für einen gehörigen Schub. Von Irene Strifler

Bruno Foldenauer (links) und Stefan Gerlach von der VR Bank überreichen einen schönen Scheck. Foto: Jean-Luc Jacques
Bruno Foldenauer (links) und Stefan Gerlach von der VR Bank überreichen einen schönen Scheck. Foto: Jean-Luc Jacques

Heute ist Heiligabend. - Zeit für einen neugierigen Kassensturz in Sachen Teckboten-Weihnachtsaktion. Der fällt doch recht erfreulich aus: 55 000 Euro sind schon auf den Konten aufgelaufen, ...

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Die Region hält zusammen

Ein bisschen mulmig war‘s uns vom Verein „Gemeinsam für eine Sache“ ja schon, als jetzt zu Heiligabend der obligatorische Kassensturz für die Weihnachtsaktion anstand. Schließlich sind die Voraussetzungen für diese 41. Benefizaktion der Lokalzeitung alles andere als gut: Unternehmern aus Branchen, die stark unter dem Lockdown leiden, ist verständlicherweise nicht zum Spenden zumute. Viele Veranstaltungen und Aktionen, die sonst ganz oder teilweise der Weihnachtsaktion zukommen, sind schlicht und einfach ausgefallen.

Das ist schlimm, nicht nur im Hinblick auf die Kasse der Teckboten-Weihnachtsaktion. Schlimm ist es vor allem deshalb, weil das Fehlen dieser Termine vom Presseball bis zum Sockenverkaufsstand, vom Konzert bis zur Backaktion üble Breschen in die Gesellschaft schlägt: Der Kitt des gesellschaftlichen Miteinanders bröckelt, wenn es keine Anlässe mehr zum Treffen und zum Austauschen gibt.

Dass die Teckboten-Weihnachtsaktion dennoch zum weihnachtlichen Kassensturz nur wenig schlechter als im Vorjahr dasteht, ist ein tolles Zeichen. Es beweist, dass sich alle, die einigermaßen gut durch die Krise kommen, in der Pflicht sehen, der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Das ist ein großes „Danke“ wert. - Danke dafür, dass man in der Region um die Teck zusammenhält!