Kirchheim

Interkulturelle Wochen in Kirchheim

Reihe Bis zum 3. Oktober stellen Stadtverwaltung und Integrationsrat etliche Veranstaltungen in Kirchheim auf die Beine.

Die Autorin Iris Lemanczyk gestaltet einen Programmpunkt der Interkulturellen Wochen in Kirchheim. Foto: Jean-Luc Jacques

Kirchheim. Unter dem Motto „Miteinander leben“ finden vom heutigen Mittwoch bis zum 3. Oktober wieder die „Interkulturellen Wochen“ in Kirchheim statt. Mit engagierten Vereinen und Einrichtungen laden die Stadtverwaltung und der Integrationsrat dazu ein.
Den Auftakt bildet heute von 19 bis 21 Uhr eine öffentliche Sitzung des Integrationsrates in der Stadthalle. Neben der Verabschiedung von Renate Hirsch aus dem Integrationsrat werden Probleme und Lösungsansätze der Integrationsarbeit diskutiert. Weiter geht es morgen von 19 bis 21.30 Uhr mit dem Film „Wir sind jetzt hier“ in der Evangelischen Auferstehungskirche. Im Anschluss findet eine Gesprächsrunde mit Kirchheimer Flüchtlingen statt.

Am Freitag, 17. September, findet von 9 bis 13 Uhr eine Online-Veranstaltung zum Thema Gewalt an Frauen mit Schwerpunkt Migrantinnen statt. Anmeldungen sind per Mail an kontakt@forum-internationaler-frauen.org möglich. Mit einem Stand am Rathaus informiert die Fachstelle Bürger­engagement am Dienstag, 21. September, von 17 bis 19 Uhr über Engagementmöglichkeiten im Integrationsbereich. Am gleichen Tag findet um 19 Uhr ein Treffen mit Brian Wenzel, Co-Trainer der Knights und Mitglied des Integrationsrates, unter dem Motto „Druck und Ängste kennen keine kulturelle Herkunft“ für Jugendliche und junge Erwachsene auf dem Dach der Bastion statt.
In der Lindachschule Jesingen findet am Freitag, 24. September, um 18 Uhr eine Lesung von Autorin Iris Lemanczyk aus ihrem Buch „Brennnessel-Haut“ statt. Ab Sonntag, 26. September, servieren Restaurants landestypische Gerichte aus Kirchheims Partnerstädten, und um 10.30 Uhr findet ein Gottesdienst zum Thema Seenotrettung in der Evangelischen Auferstehungskirche statt.

Am Freitag, 1. Oktober, tauscht sich Autor David Mayonga ab 19.30 Uhr auf der Grundlage seines Buches „Ein Neger darf nicht neben mir sitzen“ mit Interessierten über die Themen Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus im Alltag aus. Wo, steht noch nicht fest. Oberbürgermeis­ter Dr. Pascal Bader, der städtische Integrationsbeauftrage Ali-Babak Rafipoor, Willi Kamphausen (Integrationsrat) und Gisela Glasebach (Kreisdiakonieverband Esslingen) laden zu einer interkulturellen Stadtführung am Samstag, 2. Oktober, um 14 Uhr ein. Treffpunkt ist an der Stadtbücherei. Der bundesweite Tag der offenen Moscheen am Sonntag, 3. Oktober, an dem die Moscheen Kirchheim Camii, Villastraße 8, und die Sultan-Ahmet-Moschee, Lohmühlegasse 16, teilnehmen, beendet das Programm, das ausführlich auf www.kirchheim-teck.de/interkulturelle-wochen dargestellt ist. pm

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