Kirchheim

Kirchheim vernetzt Kitas

Programm Die Stadt ebnet den Weg für gute Kindertagesstätten rund um die Teck.

Freuen sich über noch mehr Qualität in Kitas: Kindergartenfachberaterin Monika Voltmann, Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heide
Freuen sich über noch mehr Qualität in Kitas: Kindergartenfachberaterin Monika Voltmann, Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, Gunnar Brenner aus der städtischen Abteilung für Bildung, Pädagogin Petra Jurczyk und Marco Kierstan aus der Programmabteilung „Qualität vor Ort“.Foto: Carsten Riedl

Kirchheim. „Bestelle ich hier auch wirklich keine Spülmaschine?“, scherzt die Kirchheimer Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker, als sie unterschreibt. Mit dieser Unterschrift beteiligt sich die Stadt Kirchheim ab sofort in dem Vernetzungsprogramm „Qualität vor Ort“. Das Programm ist eine Gemeinschaftsaktion des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie der Jacobs Foundation.

Unter dem Dach der AG Frühkindliche Bildung treffen sich in Zukunft Vertreter aus Gemeinderat, Stadtverwaltung, freien Trägern, Tageselternverein, Gesamtelternbeirat sowie dem Elternbeirat der freien Träger. Ihr Ziel: Erfahrungen austauschen und die Qualität an den Kindertagesstätten bewahren. „Es ist schön zu sehen, dass sich die Stadt mit der Thematik der frühen Bildung auseinandersetzt“, sagt Marco Kierstan aus der Programmabteilung „Qualität vor Ort“.

„Kirchheim ist fleißig“, weiß die Pädagogin Petra Jurczyk, „dort, wo es eine zentrale Fachberatung gibt, kann auch Qualität entstehen.“ Mit der Kindergartenfachberaterin Monika Voltmann hat die Stadt dieses Kriterium erfüllt. Jetzt kann der zweite Schritt folgen: ein Vormerksystem für Kinder.

„Jeder, der mit der Kita zu tun hat, soll sich bei diesem Programm beteiligen - auch die Kinder“, erklärt Petra Jurczyk. „Wir wollen Türen öffnen und ins Gespräch kommen“. Melissa Seitz

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