Kirchheim

Kirchheimer Haushalt ist genehmigt

Wirtschaft Spielraum für neue Investitionen: Die Verschuldung der Stadt Kirchheim hat sich weiter verringert.

Symbolbild

Kirchheim. Der Haushalt von Kirchheim ist vom Regierungspräsidium Stuttgart genehmigt worden. Die Stadtverwaltung plant in 2019 Investitionsausgaben in Höhe von 30 Millionen Euro. Kreditaufnahmen sind nicht vorgesehen. Die Verschuldung im Kernhaushalt - ohne Eigenbetrieb Stadtwerke - wird sich zum 31. Dezember voraussichtlich auf rund 410 000 Euro belaufen, was eine Pro-Kopf-Verschuldung von zehn Euro pro Einwohner macht.

Kirchheim ist damit im Kernhaushalt nahezu schuldenfrei, was unter den Großen Kreisstädten im Land eine Rarität ist. „Wir sind damit als eine der wenigen Großen Kreisstädte im Regierungsbezirk Stuttgart kurz davor, einen schuldenfreien Kernhaushalt zu präsentieren“, gibt Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker in einer Pressemitteilung bekannt. Das ermöglicht Spielraum für Investitionen in die städtische Infrastruktur.

Vor Beginn eines Jahres erstellt die Stadt einen Haushaltsplan, der alle geplanten Einzahlungen und Auszahlungen enthält. Darin wird festgelegt, welche Aufgaben mit welchen Kosten erfüllt werden sollen und woher das dafür benötigte Geld kommt. Seit 2013 arbeitet Kirchheim mit dem Neuen Kommunalen Haushaltsrecht (NKHR). Ziel der landesweiten Umstellung auf die sogenannte „Doppik“ war es, die Methoden privater Unternehmen auf die öffentliche Verwaltung zu übertragen. pm

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