Kirchheim

Kirchheimer Musikernachwuchs flötet in Amsterdam

Festival Blockflötenspieler der Musikschule nehmen an einem internationalem Wettbewerb teil.

Fünf Schüler der Kirchheimer Musikschule erlebten das größte Blockflötenfestival Europas im Amsterdamer Musikkonservatorium.Foto
Fünf Schüler der Kirchheimer Musikschule erlebten das größte Blockflötenfestival Europas im Amsterdamer Musikkonservatorium.Foto: pr

Kirchheim. Nach Wochen intensiven Probens machten sich fünf Schüler des Blockflötenorchesters der Musikschule Kirchheim mit ihrem Lehrer Vladimir Soares auf den Weg nach Amsterdam. Dort wartete das größte Blockflötenfestival Europas: die Open Recorder Days Amsterdam (ORDA).

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Gestapelte Blockflöten

Die jungen Kirchheimer gehörten damit zu rund 210 Blockflötisten aus mehr als 20 Ländern aus Europa und Übersee, die gemeinsam an Meisterkursen, Workshops und Konzerten sowie an dem Wettbewerb der ORDA für Ensembles und Solisten teilnahmen. Im Musikkonservatorium von Amsterdam stapelten sich bisweilen in mehreren Stockwerken von der Sopranino bis zum drei Meter großen Subkontrabass die Instrumente.

Die vier Tage waren für die Kirchheimer Jugendlichen gefüllt mit Musik. So staunten sie beim Eröffnungskonzert über die Virtuosität des Royal Wind Orchestras, das gleichzeitig Gastgeber war. Die Workshops, in denen sie mit vielen anderen gemeinsam neue experimentelle Kompositionen erarbeiteten, vermittelten ihnen die Bandbreite der Literatur für ihr Instrument. Gleichzeitig erlebten sie bei den Meisterkursen im Zuschauerraum, wie intensiv der Unterricht weiter fortgeschrittener Schüler sein kann.

Als „Kirchheimer Blockflötenquintett“ traten nun Kira Stoll, Sarah Olmosi, Johanne Paulik, Daniel Sura und Sebastian Rauch als erstes mit vier Sätzen aus „Bananas“ von Allan Rosenheck mit barocken Blockflöten vor die Jury. Da Werke aus zwei Epochen gefordert waren, spielten sie danach John Dowlands „The Earle of Essex Galiard“ mit entsprechend gestimmten Renaissance-Blockflöten. Die Jury war sehr zufrieden und lobte das gute Zusammenspiel, die Disziplin im Ensemble und das Tempo.

Neben den Aktivitäten im Konservatorium blieb auch Zeit, die Stadt Amsterdam kennenzulernen.

Auch wenn es beim Wettbewerb kein Platz unter den ersten drei für das „Kirchheimer Blockflötenquintett“ gab, bleibt die Teilnahme an ORDA ein unvergessliches Erlebnis.pm