Kirchheim

Kirchheimer Schulen: Zahl infizierter Kinder sinkt

Corona Keine ganzen Klassen mehr in Quarantäne: Dr. Thorsten Bröckel, Rektor der Alleenschule, findet das sinnvoll.

Corona-Winter 2022: Wer nicht infiziert ist, darf weiterhin zur Schule gehen. Foto: Markus Brändli

Kirchheim. Seit rund zwei Wochen werden Schulklassen oder Kita-Gruppen ab einer bestimmten Anzahl infizierter Kinder nicht mehr in Quarantäne geschickt – ganz egal, wie hoch die Zahl der positiven Tests ist. Diese Regelung bedeute für die Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen einen ziemlichen Spagat, sagt Dr. Thorsten Bröckel, Rektor der Alleenschule und geschäftsführender Schulleiter in Kirchheim. In manchen Klassen der Alleenschule seien aktuell acht bis zehn Kinder zuhause und müssten mit Lernmaterial versorgt werden, während der Rest in Präsenz unterrichtet werde. Dennoch: „Die Regelung ist sinnvoll, weil man in Präsenz einfach besser arbeiten kann“, sagt Thorsten Bröckel. Die Kinder, die für kurze Zeit zuhause lernen müssten, bekomme man anschließend „wieder eingefangen“. 

In der Alleenschule ist die Zahl der infizierten Schüler zuletzt stark gestiegen, aber aktuell gingen die Zahlen – analog zum Bundestrend – zurück. Auch einige Lehrkräfte, die an Covid erkrankt waren, sind laut Bröckel schon wieder im Einsatz. Jetzt fehle noch die Sekretärin. „Wir hoffen auf den Frühling“, sagt Thorsten Bröckel. „Und freuen uns darauf, dass wir unsere ganzen Aktionen hoffentlich bald wieder hochfahren können“. Antje Dörr


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