Kirchheim

Kirchheims Aufstieg zur Landesfestung

Führung Vom Max-Eyth-Haus geht es zum Schloss und in die Kasematten – unter dem Gesichtspunkt des Festungsbaus ab 1538.

Kirchheim. Der regen Kirchheimer Bautätigkeit vor bald 500 Jahren ist am Sonntag, 23. April, eine Stadtführung gewidmet. Im 16. Jahrhundert änderte sich das Stadtbild wesentlich: Herzog Ulrich begann den Ausbau der Stadt zu einer der sieben Landesfestungen. Damals nach den modernsten Erkenntnissen erbaut, zeugen heute noch Teile von der einstigen Befestigungskunst. Neben zwei Bastionen sind auch noch Teile der alten Stadtmauer erhalten.

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Nicht allen ist bekannt, dass auch das Schloss einst zur Landesfestung gehörte. Trotz mehrfacher Umbauten bleibt seine ursprüngliche Funktion als Bastion unverkennbar. Der Ausbau zur Landesfestung änderte nicht nur die Struktur der Stadt, Kirchheim erfuhr auch einen bedeutenden Aufstieg in der Wahrnehmung im Herzogtum Württemberg.

Auf den Spuren dieser Bautätigkeiten führt der Rundgang zum Schloss und in die sonst nicht öffentlich zugänglichen Kasematten der Stadtmauer. Am Sonntag nach Ostern beginnt der andert­halbstündige Rundgang um 14 Uhr am Max-Eyth-Haus.

Durch eine begrenzte Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bei der Kirchheim-Info in der Max-Eyth-Straße 15, Telefon 0 70 21/5 02-5 55 oder per E-Mail an die Adresse tourist@kirchheim-teck.de unbedingt erforderlich.

Die Führung ist Teil des Projekts „Aufstiege“ des Verkehrsvereins Teck-Neuffen, das in den kommenden Monaten noch weitere ungewöhnliche Blickwinkel unter dem besonderen Aspekt der Aufstiege eröffnet. Weitere Informationen zur Führung und den „Aufstiegen“ gibt es im Internet unter www.kirchheim-teck.de//Aufstiege.pm