Kirchheim

Kopierfolien sollen dem Schutz dienen

Coronavirus Die Kirchheimer Max-Eyth-Schule stellt seit Kurzem per 3D-Drucker transparente Gesichtsschilder her.

Kirchheim. Seit ein paar Tagen läuft der 3D-Drucker der Kirchheimer Max-Eyth-Schule (MESK) auf Hochtouren. Das Ziel: die Herstellung von transparenten Gesichtsmasken zum Schutz vor dem Coronavirus. Als Material für die Schutzschilder werden Kopierfolien benutzt, die eigentlich für den Tageslichtprojektor verwendet werden. Ein Lehrer der MESK ist auf diese Idee gekommen, nachdem er auf der Homepage des Kultusministeriums den Bericht über eine Schule in Baden-Baden entdeckt hatte, die eben jene Gesichtsschilder druckt.

Da die Druckzeit allerdings bei circa drei bis vier Stunden pro Maskenpaar liegt, ist die produzierbare Tagesmenge bislang begrenzt. Vergangene Woche hat die MESK nun schon mehr als 50 Grundgestelle für die Gesichtsschilder gedruckt. Wer Bedarf hat, kann sich bei der Schule melden unter der Telefonnummer 0 70 21/92 04 30. pm

Weitere Ideen und Informationen rund um das Thema „Gesichtsschild“ sowie eine Bauanleitung zum Selbstbauen gibt es online auf der Homepage des Kultusministeriums unter www.km-bw.de

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