Kirchheim

Kunstwerke aus Israel an der Lindach

Ausstellung Unter dem Motto „Lindachblick! Ausgestellt!“ sind Exponate einer Jesinger Kunstsammlerin zu sehen.

Kirchheim. Nur noch kurze Zeit kann im Stadtteil Jesingen eine Kunstpause eingelegt werden: An diesem Wochenende findet zum vorletzten Mal bis einschließlich Montag, 28. Juni, in der Ortschaftsverwaltung Jesingen unter dem Motto „Lindachblick! Ausgestellt!“ eine corona-konforme Ausstellung statt. Immer am Wochenende können die präsentierten Kunstwerke bei einem Spaziergang durch die Jesinger Ortsmitte durch die große Außenscheibe im Raum „Lindach“ des Jesinger Rathauses betrachtet werden.

Dieses Mal steht israelische Kunst im Mittelpunkt: Eine Jesinger Kunstsammlerin stellt für diese Ausstellung besondere Kunstwerke zur Verfügung. Bei einer ihrer Reisen besuchte sie die nord- israelische Stadt Safed. In der bekannten Künstlerkolonie wurde sie fündig, und Kunstinteressierte dürfen sich auf eine Darstellung dieser historischen Stadt freuen. Auf dem Kunstwerk wird der Weg heraus aus dem See Genezareth, von 200 Metern unter dem Meeresspiegel bis hinauf auf den höchsten Punkt über der Stadt in einer Höhe von 840 Metern, dargestellt. Weitere Kunstwerke zeigen einen Einblick in israelische Feiertage: Pessach, das jüdische Fest zum Auszug aus Ägypten, findet sich in der Darstellung ebenso wieder wie Jom Kippur, der höchste jüdische Fest- und Versöhnungstag. Die Darstellung der Feste wird mit dem Laubhüttenfest und dem Lichterfest abgerundet.

Bei der elften Auflage am kommenden Wochenende wird Ölmalerei präsentiert. Anschließend geht „Lindachblick! Ausgestellt!“ in die Sommerpause. Eine Neuauflage für den Herbst ist bereits geplant: „Die Resonanz war durchweg positiv. Es gibt weitere künstlerisch aktive Menschen in Jesingen und Umgebung, die bereits bei uns angefragt haben - diese möchten wir nicht enttäuschen“, betont Jesingens Ortsvorsteherin Gabriele Armbruster. pm

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