Kirchheim

Linde bleibt MehrgenerationenhausLinde ist unverzichtbar für Kirchheim

Bundesprogramm läuft bis zum Jahr 2020

Bundestagsabgeordneter Rainer Arnold freut sich, dass zwei Einrichtungen im Kreis Esslingen für die Förderung ausgewählt wurden. Die Linde ist dabei.

Kirchheim. Wie der SPD-Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold bekannt gab, sind zwei Mehrgenerationenhäuser im Kreis Esslingen für die Förderung im neuen Bundesprogramm „Mehrgenerationenhaus (2017 – 2020)“ ausgewählt. Sowohl die Linde in Kirchheim als auch das Haus Pliensauvorstadt in Esslingen können nun bis 31. Oktober ihre Förderanträge für das Bundesprogramm stellen. „Die Mehrgenerationenhäuser haben sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil im gesellschaftlichen Miteinander in den Kommunen entwickelt. Als Orte des Austauschs zwischen Jung und Alt fördern sie das Gemeinschaftsleben und das Zusammensein der Generationen“, sagte SPD-Bundestagsabgeordnete.

Nicht nur zur Bewältigung des demografischen Wandels seien diese Orte ein Zukunftsmodell, sondern dienten auch der interkulturellen Verständigung. „Deshalb freut es mich umso mehr, dass Generationenhäuser im Kreis durch das Bundesprogramm Fördermöglichkeiten bekommen. Dies ist eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Kommunen“, betonte der Bundestagsabgeordnete. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend startet am 1. Januar 2017 das Bundesprogramm in Deutschland. Damit wird das bis Ende 2016 laufende Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II in eine weitere Förderung überführt. Das Erfahrungswissen, das die Mehrgenerationenhäuser in ihrer Arbeit in den Kommunen als Instrumente unter anderem zur Ergänzung der sozialen Infrastruktur, zur Bewältigung des demografischen Wandels und zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und Fluchtgeschichte gesammelt haben, soll gesichert werden.

Für das neue Bundesprogramm, das zunächst bis 2020 laufen soll, ist ein möglichst umfangreicher Erhalt der bisherigen Standorte und Trägerstrukturen beabsichtigt. pm

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