Kirchheim
Nicht mit dem Latein am Ende

Kunst Ein Sonderausstellung im Max-Eyth-Haus in Kirchheim widmet sich lateinischen Redensarten in heutiger Zeit.

Kirchheim. Ab Sonntag, 14. Januar, bis zum Sonntag, 7. April, präsentiert das literarische Museum im Max-Eyth-Haus die Sonderausstellung „Nicht mit dem Latein am Ende! Bunte Redensarten von ‚Tabula rasa‘ bis ‚Rolling Stones‘“, kuratiert von Redensartenexperte Dr. Rolf-Bernhard Essig.

Die Eröffnung am Sonntag, 14. Januar, um 11 Uhr in der Stadtbücherei Kirchheim statt. Grußworte bei der Eröffnung sprechen Bürgermeisterin Christine Kullen und Museumsleiterin Stefanie Schwarzenbek. Dr. Rolf-Bernhard Essig, Kurator der Ausstellung, wird die Konzeption der Ausstellung vorstellen. Die kunterbunte Schau veranschaulicht mit gut 150 Redensarten, wie Latein unseren sprichwörtlichen Alltag prägt. Die Ausstellung im Erdgeschoss zeigt, wie oft der Unterricht seit fast tausend Jahren Redensarten in unser kollektives Gedächtnis eingeschleust hat. Im ersten Obergeschoss kann man in der literarischen Dauerausstellung weitere sprichwörtliche Redensarten erklärt finden, die mit Max Eyth, Hermann Hesse, Hermann Kurz und Hans Bethge eine Verbindung haben.

Großes Begleitprogramm

Das Begleitprogramm startet am Sonntag, 11. Februar, um 11 Uhr mit dem mit dem Titel „Phönix aus der Asche! Ein heiteres Erzählprogramm über Redensarten, die Europa verbinden“ und wird durch den Kurator der Ausstellung Dr. Rolf-Bernhard Essig präsentiert. Treffpunkt ist im Büchereisaal der Stadtbücherei.

Weiter geht es am 17. März um 11 Uhr in der Stadtbücherei mit den „Streifenhörnchen“. Diese präsentieren im Rahmen der Frauenkulturtage mit „Die Frauen sind die Schlauen“ ein heiteres Musik-Sprach-Programm zu einem vernachlässigten Thema. Hier geht es um die wahre Gretchenfrage, dämliche Herren und herrliche Damen, kenntnisreiche Waschweiber, Klatsch, Marotten, die hasige Frau Goethe und um den Pantoffelhelden, der auch mal unter die Haube kommt. Eingestreut sind Geschichten über kluge Frauen, die in anderen Sprachen sprichwörtlich sind.

Eine Stadtführung mit dem Kurator Essig auf den Spuren der Redensarten findet am Samstag, 6. April, um 14 Uhr statt. „Neue Blicke durch die alten Löcher“ empfahl Georg Christoph Lichtenberg schon vor 250 Jahren. Mit dem Experte Dr. Rolf-Bernhard Essig entdeckt man die vielen sprichwörtlichen Ecken, Gassen und Häuser der Stadt, die eine ganz eigene Geschichte erzählen. Der Treffpunkt für die Stadtführung ist am Eingangsbereich des Max-Eyth-Hauses.

Für die Teilnahme am aufgeführten Programm ist eine Anmeldung notwendig unter der Nummer 0 70 21/50 23 77. pm