Kirchheim

Nur Bares ist Wahres?

Kartenzahlung statt Barem, das ist für immer mehr Bürger klar.

Irene Strifler Redakteurin

Haste ‘ne Mark? Das fragt nicht nur der Bettler in der Fußgängerzone. Auch der eigene Nachwuchs hält ständig die Hand auf, hier mal ein Eis, dort einen Burger. Wohl dem, der dann eben mal in die Hosen- oder Handtasche greifen kann! Was für ein beruhigendes Gefühl, wenn‘s dort vernehmlich klimpert oder gar raschelt. – Problem gelöst, weiter geht‘s. Und mit Karte? „Kartenzahlung erst ab 10 Euro“ oder heute gar nicht, heißt es immer wieder in Geschäften. Mal streikt die Maschine, mal bringt der Sprössling die Karte nicht zurück . . . Der Bargeldfreund ist stets gut gerüstet. Er gibt einfach spontan aus, was er hat, nicht mehr und selten weniger. Dann heißt es eben wieder „Geld zapfen“ – kein Problem heutzutage. Und allemal besser als im Nachhinein die Ausgaben per Kontoübersicht zu prüfen: Wie war das noch mal, der Eisdielenbesuch für 17,50 Euro vor drei Wochen, kann das sein? Auf so was hat doch keiner Lust! Deshalb: Nur Bares ist Wahres!


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