Kirchheim

Ott und Gökeler räumen ab

Dettingen. 47 Teilnehmer und Besucher kamen zu der 21. Mostprämierung des Obst- und Gartenbauvereins Dettingen (OGV) in der Schlossberghalle. Für einen guten Most braucht man vitale Bäume, reife Früchte und fleißige Hände - darauf wies der erste Vorsitzende Jürgen Schäfer hin: Um die Bäume vital zu erhalten, biete der Verein entsprechende Schnittkurse an, für reife Früchte sei Mutter Natur zuständig und für die fleißigen Hände jeder Mostliebhaber selbst. Der Sprecher der Jury, Rudolf Thaler, wies auf den großen Einfluss der Gärung für einen schmackhaften Most hin. So gehen bei einer Spontan-Gärung viele Inhaltsstoffe verloren. Bei langsamer Normal-Gärung bleiben mehr Stoffe im Fass, was den Geschmack positiv beeinflusst. Bei der anschließenden Verkostung belegte der Most von Stefan Ott den ersten Platz, gefolgt von Christel Gökeler und Siegfried Ott. Die Plätze vier und fünf belegten Ernst Gökeler und Adolf Blankenhorn. Ein fester Programmpunkt bei der Mostprämierung ist außerdem das Schnapsriechen, bei dem fünf Schnapssorten errochen werden müssen. Feine Nasen bewiesen in diesem Jahr Renate Epple, Elke Schäfer, Willi Epple, Walter Hettenbach, Stefan Stangl und Manfred Weinacht. Auch der Filmvortrag von Heinz Schöttner zum 40-jährigen Jubiläum der Artenschutzgruppe Steinkauz des Nabu Köngen-Wendlingen stieß auf großes Interesse. Der Film zeigt in unterhaltsamer Weise die Arbeit der Gruppe mit dem Ziel, das Aussterben des Steinkauzes in unserer Region zu verhindern.


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