Kirchheim

„Queen Elsbeth“ beehrt zum Auftakt des Kulturgartens die Marstall-Bühne

Alois und Elsbeth Gscheidle Comedy Marschallgarten Kultursommer
Alois und Elsbeth Gscheidle Comedy Marschallgarten Kultursommer. Foto: Carsten Riedl

Kultur „Hauptsach, gscheide Leit send do - ond et wieviel“, brachte es Gastgeber Michael Holz passend zum Bühnen-Programm im Marstallgarten auf den Punkt. Trotz lauer Sommernacht waren die Zuschauer zum Auftakt des Kulturgartens mit den „Gscheidles - Schwäbisches Kabarett zum Anfassen“ nicht in Strömen zum Marstallgarten neben dem Schloss gepilgert. „Der Kulturgarten ist mit seinem vielfältigen Programm noch bis zum 30. September der Höhepunkt des Kirchheimer Kultursommers - und das auf einem der schönsten Plätze der Stadt“, sagte Oberbürgermeister Pascal Bader bei seiner Begrüßung. Ulla Schreiner-Eckert vertrat ihren Chef Andreas Schwarz, Fraktionsvorsitzender der Landtags-Grünen, und erklärte: „Kultur ist wichtig, das wissen wir nicht erst seit Corona.“ Wo früher lustgewandelt wurde, machten es sich die Gäste bei Deie und Aperol Spritz auf Bierbänken gemütlich. Selbstredend, dass Andreas Kenner, Stadtrat und SPD-Landtagsabgeordneter, an solch historischer Stätte einer seiner Lieblingsbeschäftigungen nachging und über die glorreiche Vergangenheit der Stadt aus dem Nähkästchen plauderte. Mary of Teck, Großmutter von Queen Elisabeth II., war genau auf diesem Fleckchen flaniert, ebenso Zarin Alexandra. Das war eine Steilvorlage für Alois Gscheidle. Von der Bühne verkündete er, dass statt der Zarin nun „Queen Elsbeth“, seine Gattin, die Gäste beehren würde. Die wiederum ließ das Publikum nicht lange im Unklaren und bekannte sich zu ihrer „Schwertgosch“. Im munteren, manchmal deftigen Geplänkel teilte das schwäbische Ehepaar kräftig gegen das jeweilige Geschlecht aus - sehr zum Vergnügen der Zuhörer. ih


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