Kirchheim

Riemer bleibt Baubürgermeister

Wahl Knapper geht‘s kaum: Mit 18 zu 16 Stimmen hat der Kirchheimer Gemeinderat gestern in der Stadthalle Günter Riemer zum Baubürgermeister gewählt. Der 59-Jährige geht nun in seine dritte Amtszeit. Von Irene Strifler

Gratulation vom Chef für den frisch gewählten Bürgermeister Günter Riemer (links).Fotos: Carsten Riedl
Gratulation vom Chef für den frisch gewählten Bürgermeister Günter Riemer (links). Foto: Carsten Riedl

Über hundert Stühle hatte Hausmeister Hans Hubert in die Stadthalle gestellt, und sie waren fast alle besetzt. Das Interesse des Publikums an der Wahl des Ersten Bürgermeisters in Kirchheim war enorm. Der Abend hat sich gelohnt: Das Publikum erlebte die mitreißende Vorstellung zweier hochkarätiger Kandidaten.

Selbstbewusst und souverän trat Günter Riemer, der das Amt des Baubürgermeisters in Kirchheim seit 16 Jahren innehat, ans Rednerpult. „Ich bin in der Lage und habe den ...

,enlliW edi wEgtikclnnu red atStd psitoiv zu re neesi eeRd udn vsrewei ufa edi rftdegneoer tonenemKzep an dsieer So sie erd asd shGceti red aSttd ni ctpnuo ePnanl udn euanB, edi eVurrtengt eds amigreraKesnn, nm,orkmuaKtio earRbteg, dun anchlmam uhca nru All edies otFenunnki abeh er ni end dseeripmtonA - ni ebrotaslu

emrieR kzeeitzisr ide eentndehnas enbAafgu vno edr gShcnaffu ntereiwe o-Wnh ndu rearmsueGbew isb zu mieen mka sein keteninBsn uz irKhheimc rE eebl mti ieenrs aFlmiei ni iierhKchm udn bereel imtso dei tatdS iesbne ageT in der cWohe agT dnu Nc.hta waZr eahb er hacu bo re alsnomhc enisne utH ni ned giRn rnwefe ls.eol Dhoc iesen i,se ssad eid atdSt tmi eenmi nunee dun iemne ertunreeen iGumeiemenegtrdmsar uusahdrc nstazonK ngchurabee gngi uhca ufa ide nezerStfgiaa sde aNub ne,i dei in nde eranegevngn Tnega ggneufruA gsertgo taet.h lielAn dre iTnemr dre zeeig, dssa ehir esine snoreP edrnwe t.elosl eiessD hrengVeo hibezeteenc re lsa etbirt und edrfepi udn ,an adgegen rhevenog zu . cuhownellA meeRisr einduHfrrarseo esunnSa hsMeli cihs entcnknheisri dnu .kttneompe iDe narp,tltnidSea dei na edr TU in Brnlie dta-tS nud oanggiunlpRenal dteuistr t,etah siwvere auf eizw zthnhreeJa gahrrEnfu in teglSwtncdiuatnk nud uoktnaejperB. eesiDr rhnsgrsuEatzfach ise rhi hemKhic.ir Dre attdS giecenbhtesi esi eeilv ezPiltnoae ndu ein gestu mIag.e eiesBd hoecjd ltefggep .wnrdee oS legte Mlhesi dne greinF ni ied euWnd udn eivsrew ufa cehsdawne ni rde snntIntaed oewsi npaknep ndu euenrt oanhrWu.m ide uZnktfu tathe ise eine eehRi nvo ndeeI arpa.t ernInt lwloe esi eien paylenmrTiae ns,ei bear ucha übre

hcuA senaunS hileMs cshi und rekeantnna eid hewgeiscri nSoiaitut der egsthcnsia edr neueeerbbwdriWg esd se.htrmAasbin Eni unkt,P erd rhi ni edr htetSdalal anrrebken nneuustiMpk eaintb,herc wra rih lferhdnee lelSrtcu.gah cmrehihKi nenke esi asu nneieig hscee,Bnu irreshvteec ,ies rivewes brae ntennossa rdafau, asds tandeSrplat oeihnhn rnieh zpesleieln ciekwBllikn auf eeni aStdt feli edn dei lhaW th.inc sDa gitze ahcu sda rie:ngbEs 81 aenscrph sich ieRmer sau, 16 .ehslMi Eni cteirtiSegmrmetbh ath chsi nhatlene.t

Kirchheims Beigeordnete im Überblick

Im Jahr 1956 wurde Kirchheim „Große Kreisstadt“, weshalb damals die Stelle des „Ersten Beigeordneten“ an der Seite des Oberbürgermeisters geschaffen wurde. Eine weitere Beigeordnetenstelle wurde im Rahmen der Verwaltungsneuorganisation 2017 eingerichtet. Diese Position hat Stefan Wörner inne, der zuvor das Hauptamt geleitet hatte. Die längste Zeit hatte Günter Riemer das Amt des Ersten Bürgermeisters in Kirchheim schon vor der Wahl inne. Als einziger weist er zwei volle Amtszeiten auf. Der Erste seiner Vorgänger war 1957 Rudolf Bayer. Es folgten Horst Ulrich, Richard Käser, Peter Jakob, Susanne Weber-Mosdorf, der heutige Esslinger Landrat Heinz Eininger und Helmut Riegger. Die erste Frau und auch die einzige in diesem Amt war Susanne Weber-Mosdorf, die als Erste Beigeordnete zuständig war für die Bereiche Finanzen, Kultur und Soziales. Sie wurde 1988 gewählt und wechselte 1992 als Ministerialdirektorin zum Land. Später war sie stellvertretende Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO).ist