Kirchheim

Rund hundert Mai-Demonstranten trotzen dem Regen

Zur Mai-Kundgebung hatte in Kirchheim erstmals das Volkshaus eingeladen. Rund 100 Bürger versammelten sich mit Regenschirm und Fahnen vor dem Rathaus unter dem Motto „Für eine Gesellschaft ohne Unterdrückung und Ausbeutung“. Aleyna Bayrak vom Verein Volkshaus/Halkevi erklärte: „Der 1. Mai ist der Tag, an dem wir Seite an Seite die Probleme im alltäglichen Leben angehen müssen.“ Sie denkt dabei vor allem an soziale Missstände, Kriege und an den Rechtsruck, der in Europa deutlich zu spüren sei: „Deshalb wollen wir mit der Kundgebung Zeichen setzen.“ Im Blick auf die Türkei forderte sie: „Die Pressefreiheit muss gewährleistet sein, und zwar weltweit.“ Außerdem sprachen Betriebsräte und Vertreter des internationalistischen Bündnisses. Dann zog die Demo zum Mehrgenerationenhaus Linde, wo der Tag der Arbeit mit einer Feier ausklang.Text und Foto: Thomas Krytzner


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