Kirchheim

Schenkscheune öffnet im Stadtkino

Die Schenkscheune bei der Eröffnung. Foto: Markus Brändli
Die Schenkscheune bei der Eröffnung. Foto: Markus Brändli

Kirchheim. „Jetzt erreichen wir Leute, die wir sonst nicht bekommen hätten,“ schwärmt Tim Baur. Der Vorsitzende der Schenkscheune spricht vom neuen Standort des Vereins. Pünktlich zum vierjährigen Bestehen hat die Schenkscheune ihre Tore in Kirchheim wieder geöffnet - und das direkt in der Max-Eyth-Straße. Im Stadtkino dürfen die Gäste zwischen Töpfen, Dekoartikeln, Elektrogeräten und vielem mehr stöbern. Michael Holz, der Inhaber des Stadtkinos, hat seine Räume zur Verfügung gestellt. „Es ist doch schade, wenn der Saal leer bleibt. So kommt wieder Leben in die Bude“, freut er sich. Auch Rollstuhlfahrer sind eingeladen zum Stöbern - in den Saal gelangt man nämlich barrierefrei. Die Waren sind dort nach Themengebieten gut sichtbar auf der Bar plaziert, denn die Besucher sollen die Gegenstände, die sie gerne mitnehmen möchten, erst anfassen, wenn sie sich sicher sind, dass sie sie auch wollen. So möchte die Schenkscheune dafür sorgen, dass keine Keime auf die Artikel gelangen. Außerdem dürfen immer nur zwei Personen gleichzeitig mit Mundschutz den Raum betreten. Damit sich die wartenden Gäste nicht in die Quere kommen, werden sie - nachdem sie einmal „durchspaziert“ sind - zur Hintertür hinaus geschickt. Strikt getrennt sind auch die Mitnehm- und die Bringtage. Angeliefert muss jedoch nicht über den Haupteingang werden: Auf der Rückseite des Sadtkinos, an der Lauter, können die Kunden ihre Artikel über eine Art Schalter abgeben. „Dort kann man bequem mit dem Auto hinfahren“, sagt Tim Baur. Wichtig ist den Vereinsmitgliedern jedoch, dass sich die Kunden an die Öffnungszeiten halten und nicht nachts ihren Sperrmüll vor der Tür abstellen. Wie lange der Verein noch in dem Stadtkino bleiben kann, weiß keiner der Beteiligten. „Wir sind immer noch auf der Suche nach einer neuen Location“, sagt Kathi Baur. Ob die nächste dann auch so zentral und exklusiv wird wie die jetzige, wird sich zeigen. Die Schenkscheune ist für Abholer jeweils am Dienstag von 15.30 bis 17 Uhr geöffnet und freitags von 12.30 bis 14 Uhr. Artikel können jeweils montags von 12.30 bis 14 Uhr und donnerstags von 15.30 bis 17 Uhr gebracht werden. Der Verein nimmt keine Klamotten aus hygienischen Gründen, sperrige Möbel und Bücher an. leba/ Foto: Markus Brändli


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