Kirchheim

„So dramatisch war es noch nie“

Influenza In den meisten Apotheken rund um die Teck ist und bleibt der Grippe-Impfstoff in diesem Winter knapp. Viele Kunden müssen vertröstet werden, teilweise gibt es lange Wartelisten. Von Antje Dörr

Viele Patienten müssen auf eine Impfung warten. Symbolbild: Jean-Luc Jacques
Viele Patienten müssen auf eine Impfung warten. Symbolbild: Jean-Luc Jacques

Angesichts hoher Corona-Zahlen ist die Nachfrage nach Grippe-Impfstoff ungebrochen. Offenbar zeigt der Aufruf der Politik, sich immunisieren zu lassen, nachhaltige Wirkung. Zum Leidwesen vieler Kunden kommt es häufig zu Engpässen, ...

wlei erd mi eblteelst rtVroa eubrvracht is,t rflenuNaeignhec dhcjoe fto afu icsh warnte lnsse.a ekomn,fuoknmftoI-pePfsk red ngege ehswecr zntüehsc ,sllo ist ezrdtei rag hitnc

s➀E tsi ifahcen eine satg elriaGeb onv erd ni cerihhKm,i nriee von ierv etkenAoh,p edi rde cokTetbe lesacehxmipr eabrfgt tha. tkgeri csohn ninee eikdcn l,sHa newn Herr paShn s,agt assd es gedgünen Ifmfotfspe rtmiueinsithedGsesn nJse apShn sti ni end ernngnegeav Wcheon cnith ümde regdnwoe, zu b,eotnne sasd die 62 nMiionlle posaezlen-Iunm,fIdfn edi ni utcalDsndeh rzu hten,se acseruh.neit nI ned epohneAtk etish edi decojh darsne .asu llneeetsb faundel n,ach ebra se mmokt gats Geleiabr tSüceht r.ergnsieti Auf rhrie alesWritet nehets izeertd drnu 02 nuKde.n eleVi enise erneda tLeeu disn es ssda nam el,las wsa helft, alnnirhbe nov ewzi udtnSne nsbltheaelenc k.nna asDs ads imeb fptppseiofGimfr sradne ,sit eleiv nctih

h cuA in eDngttnei btgi se enei Waelesirt,t imt durn 40 m.nNae bnaeh wir bei htkAoepne elfeetimrrnuot und nonntke Knudne hcon esawt gsat gitirB Lrmlh,ee inheIabnr erd c-Hrh.oeehsAtpki hta ebar rinkee mreh Die entaertw bsstel afu hrei feeng,uLeinr ,euAssnag wnan red ftpsofmfI figeleert edrw,e beeg es inthc. bnaeh nnu mhmneiir eid ccahhitNr nb,oeemkm ssad iwr wideer noenzdislEe agst iBigtr rlmLhee tcivsroigh nud rmidctahas wra se chon ✀e.ni

rndeasA btersH,re hnIaber der hoptkeAe nLeingenn, its edn Gien.miserusstdeithn mde u,ptknieZt als rreH hnpSa itm oecohrgtelhml nud chsi ath fpnemi lasnse, agb es hsocn agr hitnsc tgsa er. eDi eaNcfaghr ies ighnniawns ohch in eeidsm Jhr,a fau irnees letaiWrtse drun 06 rnsPe.one Dei ,egnMe eid tserHerb ewi eall nerdaen pkehoretA uz nginBe eds rJhsae oedrrn se,ustm esi ilnhnrabe nvo eizw ibs reid nWheoc avtcbuhrer newege.s In iesner ekAothpe aebh icsh ied tiuainSto wrtiletieeml etaws .psntnnate eid zArnxparte idns ca0Per1k-s eenis enimsniaakhcre fofIptssfm eitefregl agts etbser.rH edmuZ tewraer er ezsenlinEod sniee eieetrnw ptssfffmoI heesi( .foIn)

nAr dse its dei tutinaioS in iil.heemW enahtt ein ineen gEpsa,sn lwie cih mi die drei- ibs rhevfceai enMeg eelsbtlt sgta .rD reg,eEr erhnIab dre gntroeid p.othrede-lAeAk nnnetok iwr dei ahfgNrcae Dssa ni ilemhWie ptsmfffoI hrvoeandn ,esi ahbe hics ncsllhe osgecrnhepur,meh rhntie inese nenudK uz ihm gmmokee.n iBs ltezte oWech habe die leebettls Mgnee gicee,trh nun refetf ahnc nud anhc dsa e,in swa er imbe elnGadrßoh edanohrrtgce beah. isswne c,thin bo rwi ide sageetm Mgeen n.kebmeom asD diwr utren ned keehAontp, edi sich eedgmtel ah,ebn tsga errE.eg es zjtte nihtc hodc ig,bt ankn ich tncih

Wie viel Impfstoff steht zur Verfügung?

Sechs Millionen Impfdosen hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in diesem Jahr zusätzlich beschafft. Zusammen mit den von Apotheken bestellten 20 Millionen Impfdosen stehen den Deutschen somit rein rechnerisch 26 Millionen Impfdosen zur Verfügung. Das teilt das Paul-Ehrlich-Institut mit, das für die Chargenfreigabe der Influenza-Impfstoffe in Deutschland zuständig ist.

Zu den zusätzlich beschafften Impfstoffen gehört „Fluzone High-Dose Quadrivalent“, ein Impfstoff in US-amerikanischer Aufmachung, der für Personen ab 65 Jahren zugelassen ist, sagt eine Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts auf Anfrage. Der Impfstoff enthält die vierfache Antigenmenge und soll vorzugsweise Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen geimpft werden. Ein weiterer zusätzlich beschaffter Impfstoff ist „Vaxigrip Tetra“ in französischer Aufmachung.

Beipackzettel und Beschriftung beider Impfstoffe sind in englischer beziehungsweise französischer Sprache. Auf der Homepage des Paul-Ehrlich-Instituts können Kunden die deutsche Übersetzung herunterladen. adö