Kirchheim

Stadtverwaltung fährt unter Strom

Die Stadt Kirchheim setzt auf Elektromobilität

Um den Ausstoß schädlicher Treibhausgase einzusparen, hat die Stadt Kirchheim nun ein Elektroauto angeschafft. Dieses ist ideal für Kurzstrecken.

Christian Maiwald vom Baubetriebshof präsentiert den neuen Elektroflitzer.Foto: pr
Christian Maiwald vom Baubetriebshof präsentiert den neuen Elektroflitzer.Foto: pr

Kirchheim. Die Stadt Kirchheim unter Teck strebt als Klimaschutzziel bis 2030 eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 37 Prozent an. Eine Möglichkeit, um den CO2-Ausstoß zu verringern, ist der Umstieg auf Elektrofahrzeuge. Im Fuhrpark des städtischen Baubetriebes gibt es deshalb seit vier Wochen mit dem Smart E-Drive ein Elektroauto.

Die Mitarbeiter des Baubetriebshofes fahren das Auto auf den meisten kurzen Strecken innerhalb der Stadt: „Mit seiner Reichweite von 145 Kilometern eignet sich das Elektroauto ideal für unsere Fahrten in der Innenstadt“, sagt Christian Maiwald, der die Abteilung Baubetrieb leitet. „In den vergangenen Wochen haben wir gute Erfahrungen mit dem kleinen Flitzer gesammelt. Mit dem Elektroauto leisten wir einen Beitrag zur Verringerung des CO2-Ausstoßes und wir zeigen, dass es möglich ist, umweltfreundlich mobil zu sein“, erklärt er.

In Kirchheim gibt es bereits seit dem letzten Jahr eine frei zugängliche Stromtankstelle in der Hahnweidstraße. Der Einsatz alternativer Techno- logien zur Vermeidung des CO2-Ausstoßes ist für die Stadtverwaltung nicht neu: Beim städtischen Baubetrieb gibt es bereits fünf Autos, die mit Autogas betrieben werden. Der Dienstwagen der Oberbürgermeisterin ist mit Hybridtechnik ausgestattet. Außerdem werden die Sportplätze in Nabern, Jesingen und Ötlingen per Stromantrieb mit Mährobotern gemäht, und für die Grünanlagenpflege gibt es Heckenscheren und Motorsägen mit Akkustrom.pm

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