Kirchheim

Straßenmalerei gegen Aufrüstung und atomares Wettrüsten

Kirchheim. In einer gemeinsamen Aktion haben Mitglieder von Attac Kirchheim, Pax Christi und der Deutschen Friedensgesellschaft/Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG/VK) in der Fußgängerzone Kirchheim auf die Bedrohungen durch das atomare Wettrüsten hingewiesen. Mit Straßenmalerei und selbst gebackenen Friedenstauben wurden Passanten dazu animiert, mit einer Unterschriftenaktion an die Bundesregierung zu appellieren, das UN-Atomwaffenverbot zu unterzeichnen. Bislang haben 122 Staaten im Juli 2017 bereits einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beschlossen. Die Teilnahme Deutschlands bei diesem historischen Abkommen fehlt jedoch. Viele Besucher nutzten die Informationsveranstaltung auch, um einen Aufruf gegen die geplante Beinahe-Verdopplung der Rüstungsausgaben zu unterzeichnen. Zudem wurde am Info-Stand zur Teilnahme am Ostermarsch am Karsamstag, 31. März, um 14 Uhr in Stuttgart am Marktplatz aufgefordert. Hier soll ein deutliches Zeichen gegen Kriege gesetzt werden, die durch Groß- und Regionalmächte immer offener mit Waffengewalt in Drittstaaten austragen werden.pm


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