Kirchheim

Strategien der Stadt Kirchheim für ihre Schulgebäude und für die Digitalisierung

„Weniger Stückwerk“ heißt die Devise für künftige Schulsanierungen in Kirchheim. „Wir wollen nicht an vielen Schulen viele kleine Dinge machen, sondern an einer Schule nach der anderen die großen Dinge angehen“, erklärt Bürgermeister Riemer. Dieses Vorgehen nimmt er schon einmal vorweg als Ergebnis des Gebäudezustandsberichts, der bis Ende des Jahres vorliegen soll.

Schwerpunkt für die nächsten Jahre soll das Ludwig-Uhland-Gymnasium werden: „Da müssen wir eine Grundsanierung angehen. Wir tun auf jeden Fall gut daran, unsere Schulen fit zu machen. Die Steigerung der Schülerzahlen ist prognostiziert.“

Vandalismus im Außenbereich ist ein Problem, dem die Stadt mit mehr Zäunen und Kameras begegnen will.

Digitalisierung ist ein weiteres Thema, das die Stadt Kirchheim dringend angehen muss: „Die Coronakrise hat in höchstem Maße gezeigt, auf welchem Stand der Dinge wir sind. Generell ist festzuhalten, dass die Versorgung mit schnellen Datenleitungen nicht gewährleistet ist.“ Diese Erkenntnisse sollten jetzt immerhin bundesweit zu einer Beschleunigung führen.

Mehr Personal soll in Kirchheim dafür sorgen, dass die Digitalisierung vorankommt: „Wir haben Leute eingestellt, die gezielt dieses Thema angehen.“ Im Rahmen sonstiger Sanierungen werden an Kirchheimer Schulen auch Breitbandkabel verlegt. Für Unterricht zu Hause seien 20 Prozent der Schüler auf mobile Leihgeräte angewiesen. Auch darum kümmere sich die Stadt. vol

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