Kirchheim

Tablets allein machen keine Bildung

Digitalunterricht Schulen müssen sich digital weiterentwickeln, sind bei Problemen aber oft auf sich selbst gestellt. Das Kreismedienzentrum hilft, alleine ist das jedoch zu wenig. Von Bernd Köble

Mit der Technik allein ist es nicht getan. Schulen brauchen Unterstützung von Medienpädagogen und IT-Experten.Foto: Carsten Ried
Mit der Technik allein ist es nicht getan. Schulen brauchen Unterstützung von Medienpädagogen und IT-Experten. Foto: Carsten Riedl

Lehrer sind inkompetent und mit digitaler Technik überfordert. Ein Bild, das sich hartnäckig nicht nur an Stammtischen hält. Nach Meinung der Schulleiter-Vereinigung (VSL) im Land sieht die Wirklichkeit ganz anders aus. Dass trotz zahlreicher Probleme vieles gut läuft im digitalen Unterricht, ist der VSL zufolge vor allem der Eigeninitiative von Schulleitungen und Lehrkräften zu verdanken. Was die beklagen, sind Bürokratie und technische Hürden auf Seiten der Schulträger, oft auch mangelnde Unterstützung ...

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Vom Projektorenverleih zum IT-Dienstleister

Bis 2001 war das Kreismedienzentrum noch unter dem Namen Kreisbildstelle bekannt. Hier konnten Schulen über Jahrzehnte analoge Filmspulen und Projektoren, später dann DVD, Audio- und Videogeräte ausleihen. Inzwischen verleiht das KMZ digitale Hardware vom Tablet-Koffer bis zur dreidimensionalen Augmented-Reality-Technologie.

Die Nachfrage nach Leihgeräten hat in den vergangenen Jahren stark nachgelassen. Gleichzeitig wuchs der Bedarf an digitalen Lernangeboten und medienpädagogischer Beratung an Schulen. 2014 startete deshalb der digitale Verleih von Unterrichtsmedien, Arbeitsblättern und Lehrvideos über die Plattform „EduPool“. Im Juli 2020 hat die Kreisverwaltung den zweiten Standort in Nürtingen aufgelöst und ins Kreismedienzentrum im Esslinger Landratsamt eingegliedert.bk