Kirchheim

Tablets in der dualen Ausbildung

Bildung Angehende Mechatroniker der Kirchheimer Max-Eyth-Schule nehmen an einem Schulversuch teil.

Kirchheim. In einem mehrjährigen Schulversuch erprobt das Kultusministerium von diesem Schuljahr an, die Nutzung von Tablets in der dualen Ausbildung. An 15 Berufsschulen im Land werden für drei Ausbildungsberufe die Einsatzmöglichkeiten und der pädagogische Mehrwert von Tablet-Computern im Unterricht erforscht. Mit dabei sind die Mechatronik-Auszubildenden in der Max-Eyth-Schule in Kirchheim.

Bei der Auftaktveranstaltung des Pilotprojekts in Sindelfingen sagte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Digitale Bildung gehört zu den Schlüsselkompetenzen in fast allen Berufen. Deshalb ist es wichtig, dass junge Auszubildende auf die vielfältigen Herausforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt gut vorbereitet werden.“

Zusätzlich zu den drei Ausbildungsberufen der ersten Projektphase (Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement, Kraftfahrzeugmechatroniker, Mechatroniker) sollen in diesem Schulversuch im Schuljahr 2017/18 weitere drei und im Schuljahr 2018/19 weitere vier Ausbildungsberufe erprobt werden. An bis zu 50 Schulstandorten werden damit etwa 10 000 Auszubildende von dem Tabletprojekt profitieren. Die beteiligten Ausbildungsbetriebe übernehmen dabei die Finanzierung der Schüler­tablets. Mit dem Einsatz der Tablets werden der Theorieunterricht in der Berufsschule und die betriebliche Praxis bestmöglich verzahnt, betont Eisenmann.

Weitere Tabletprojekte gibt es bereits an allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien. pm

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