Kirchheim

Umfrage: Bald wird an der Uhr gedreht

Die Eingewöhnung in den neuen Tagesrhythmus fällt Viola Doster sehr schwer: „Es ist nicht so leicht morgens aufzustehen. Ohne die Umstellung wäre es besser. Die Uhren zu verstellen ist nicht so sinnvoll wie gedacht. Es ist einfach anstrengend und spart nichts ein“, sagt sie. Foto: Carsten Riedl
Kirchheim. Bald werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt: In der Nacht zum 25. März beginnt wie alle Jahre die Sommerzeit. Ihr Sinn ist umstritten. Die EU-Kommision in Brüssel hat sich deshalb damit befasst und entschieden: Sommer- und Winterzeit bleiben – zumindest vorerst. Was sagen die Bewohner und Besucher Kirchheims zur Zeitumstellung? Haben sie Schwierigkeiten, sich an die Sommerzeit zu gewöhnen? Der Teckbote hat in der Fußgängerzone nachgefragt. io

Die Zeit umzustellen ist heute nicht mehr modern, findet Anneke Snile aus Kirchheim: „Viele Menschen fangen spät an zu arbeiten und kommen auch spät nach Hause. Es soll nur noch die Sommerzeit geben, so bleibt mehr vom Abend“, sagen sie und ihre Besucherin Marliese Jaggy aus Pforzheim. Foto: Carsten Riedl
„Die Umstellung auf Sommerzeit bringt keine Vorteile. Die geplante Energieeinsparung funktioniert nicht“, finden die Deckarms. Lilli Deckarm ergänzt: „Man sollte die Winterzeit beibehalten. Man kommt dadurch nur körperlich völlig durcheinander“. Foto: Carsten Riedl
„Die neue Uhrzeit betrifft neben den Menschen auch die Landwirtschaft. „Die Zeitumstellung ist unnötig und ein großer Aufwand“, meint Rolf Horst. „Man kann gut darauf verzichten“, ergänzt er. Auch er findet eine feste Sommerzeit besser: „Man kann dann abends länger raus.“ Foto: Carsten Riedl
„ Ich habe keine körperlichen Probleme mit der Umstellung. Es ist trotzdem aufwändig, die Zeitanzeige der technischen Geräte umzustellen“, sagt Hans Claus. Seiner Meinung nach hilft die Umstellung auch nicht beim Stromsparen. „Die Sommerzeit muss von mir aus nicht sein.“ Foto: Carsten Riedl
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