Kirchheim

Umfrage: "Busse könnten häufiger zwischen den Nachbarstädten fahren"

ÖPNV

Nico Buchenloh, Holzmaden, freut sich über den neuen Fahrplan. Er steht am Kirchheimer Busbahnhof und wartet auf den Anschluss nach Schlierbach. „Vor Januar ist fast gar nichts gefahren, jetzt nahezu den ganzen Tag – auch wenn es nicht ganz optimal ist“, sagt er.
Der Teckbote hat Fahrgäste gefragt, was sie von den neuen Bus-Fahrplänen halten.

Waltraud Ilgen, Nürtingen, arbeitet seit August in Kirchheim und fährt nachmittags mit dem 166er nach Hause. Für sie gibt es keine Veränderungen. „Die Busse sind nicht schlecht“, sagt sie. Ihrer Ansicht nach könnten die Busse jedoch häufiger zwischen den Nachbarstädten fahren.
Malek Alkowatli, Neuffen, pendelt seit vier Monaten zwischen seinem Wohnort und Kirchheim mit dem Bus. Ihn tangiert die Fahrplanänderung nicht. In Syrien hat er Elektrotechnik studiert, in Kirchheim geht er zur Berufsschule und lässt sich zum Elektrotechniker ausbilden.
Christa Pfänder, Kirchheim, fährt ab und zu mit dem Bus vom Schafhof in die Stadt – und ist damit eine der „Betroffenen“ des Fahrplanwechsels. „Plötzlich habe ich Omnibus-Haltestellenschilder an ungewöhnlichen Stellen gesehen“, war sie zunächst verwundert.
Frank Einbrodt, Weilheim, hat die heftige Fahrplanänderung vor zwei Jahren für den Raum Weilheim miterlebt. „Für mich ist es dadurch ein bisschen schlechter geworden. Der Bus von Neidlingen fährt seitdem nicht mehr durch. Jetzt muss ich etwas mehr zu Fuß gehen“, sagt er.
Brigitte Fleisch, Obertürkheim, ist sehr zufrieden mit dem Öffentlichen Nahverkehr. Seit Weihnachten kommt sie mehrmals wöchentlich nach Kirchheim, um ihren Vetter im Krankenhaus zu besuchen. Nach zwei Autofahrten ist sie auf S-Bahn und Bus umgestiegen.
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