Kirchheim

Umfrage: Mal ein Jahr weniger arbeiten?

Viele würden ihre Arbeitszeit für eine befriste Zeit verkürzen, wenn die Vollzeitstelle garantiert ist. Wir haben uns in Kirchheim umgehört.

Michael Traub, Bauleiter: „Das ist schwierig zu sagen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das funktionieren soll. Für einen selber, von der Einteilung des Alltags her. Man hat seinen gewissen Rhythmus. Wie macht man das? Ich könnte mir es nicht vorstellen. Foto: Peter Dietrich

 

Klaus Beck, Konstrukteur: „Ich finde das super. Man ist flexibel. Gerade mit Kindern ist eine verkürzte Arbeitszeit ein Traum. Natürlich muss man es sich auch leisten können, aber dann ist es ideal. Vor allem, wenn man weiß, dass man wieder zurückkommen kann.“ Foto: Peter Dietrich

 

Florian Kunert, Konstruktionsingenieur: „Gerade am Anfang der Karriere finde ich das ganz hilfreich, wenn man noch andere Hobbys nebenher hat. Ich mache viel Sport, manchmal reicht es die Zeit nicht dazu, wenn man viel arbeitet oder weit fahren muss zur Arbeit.“ Foto: Peter Dietrich

Steffen Lang, Konstrukteur: „Da wären wir alle dabei. Vielleicht arbeitet man dann auch bloß vier Tage die Woche und kann das gut mit Kindern vereinbaren oder mit privaten Belangen, wenn man jemanden pflegen muss in der Familie. Dafür sprechen so viele Gründe.“ Foto: Peter Dietrich

Hannes Schort, Sicherheitsingenieur: „Ich bin nicht bei der IG Metall, aber grundsätzlich würde ich das schon begrüßen. Ich kann ja dann wieder zurück und voll aufstocken. Man muss sich halt vorher überlegen, ob man das auch wirklich finanziell hinbekommt oder nicht.“ Foto: Peter Dietrich

Carmen Münzenmaier, Verpackerin: „Das kann ich mir gut vorstellen. Zum Beispiel, wenn man jemanden pflegen muss. Dann hat man die Sicherheit, dass man danach wieder voll weiterarbeiten kann. Wenn es im Leben die entsprechenden Umstände gibt, finde ich das gut. Foto: Peter Dietrich

Ralf Egberts, selbstständig mit einem Montageunternehmen: „Da müssen sich alle an einen Tisch setzen und eine Lösung finden. Wenn die Mitarbeiter ersetzbar sind, ist es gut. Wenn das jemand mit einer speziellen Ausbildung ist, und es gibt nur einen, dann gibt es ein Problem. “ Foto: Peter Dietrich

Steffen Koppert, Fachkraft für Arbeitssicherheit: „Das hängt von der Firma ab, von der Position im Betrieb und den Aufgaben. Die Frage ist, welche Manpower die Firma hat. Die Großkonzerne sind besser dran, der Mittelstand und die kleineren Unternehmen sind schlechter dran. Ansonsten ist das super.“ Foto: Peter Dietrich

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