Kirchheim

Umfrage: Treffen Eisdielen den Geschmack?

Rainer Wallisch, Kirchheim: Er denkt, dass der Trend auch weiterhin eher zu den konservativen Eissorten geht. Allerdings sieht er die Kleinhändler von den großen Eis-Konzernen bedroht. Denn auch er  reift im Winter gerne mal zur Familienpackung aus dem Tiefkühlregal: „Die hat auch ihre Reize.“
Kirchheim. Jahr für Jahr wird das Eis-Sortiment der Kirchheimer Eisdielen bunter. Es gibt ausgefallene Sorten wie Joghurt-Maracuja und After-Eight-Minze. Doch welche Sorten kommen bei der Kundschaft wirklich gut an? Sind es die  innovativen Geschmacksrichtungen oder eher die Klassiker wie Schokolade und Vanille? Der Teckbote hat sich in der Kirchheimer Innenstadt umgehört. Passanten erzählen, welche Sorte sie am liebsten essen und wo die Eiscreme am besten schmeckt. mt/Fotos: Carsten Riedl

Annette Thimm, Kirchheim; Die Entscheidung, ob man Eisdiele oder Supermarkt bevorzugt, sagt Annette, sei saisonal abhängig. Die  Kirchheimerin greift aber lieber beim traditionell hergestellten Eis zu: Der hohe Zuckergehalt und die zugemischten Stoffe seien beim  Supermarkt-Produkt bedenklich.
Jasmin Galeota und Aline Septimus-Weiler, Kirchheim: „Wir zählen zu der jungen Generation, die exotische und fruchtige Eissorten momentan favorisiert.“ Die beiden haben bei ihren Besuchen in den Eisdielen
aber auch bemerkt, dass die Nachfrage nach veganen Eis-Varianten steigt.
Er findet, dass sich der Eis-Trend wandelt. Ausgefallene Sorten seien
im Kommen, sagt der Bad Boller. Laut Marxt müssen sich die lokalen Eisdielen nicht vor den industriellen Eis-Herstellern fürchten: „Der Kleinhändler lebt von der bewussten Entscheidung vor Ort.“
Barbara Marxt, Bad Boll: „After-Eight-Minze ist mein persönlicher Favorit. Eine bewusste Ernährung ist mir wichtig“, sagt sie, „selbst bei der Wahl der Eissorte.“ Auch Kinder sollten ihrer Meinung nach wissen, was gesunde Ernährung ist. Für sie schneidet deswegen industriell hergestellte Eiscreme schlechter ab.
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