Kirchheim

Verantwortliche arbeiten „fieberhaft“ daran, die Situation zu verbessern

Hintergrund Seit dem 1. Januar ist die Württembergische Bus-Gesellschaft (WBG) Betreiberin der Buslinien im Raum Kirchheim, Weilheim und Lenningen. Die Firmen Fischer, Weissinger und Winkler fahren weiterhin als Subunternehmer. Rund 30 Prozent der Strecken übernimmt die WBG jedoch selbst und setzt dabei eigene Busse ein. Parallel zum Betreiberwechsel ist zu Beginn des Jahres auch der Fahrplan umgestellt worden.

Probleme Dass es Probleme mit dem neuen Fahrplan gibt, dessen sind sich alle Verantwortlichen bewusst. „Bei uns sind einige Beschwerden aufgelaufen. Sie werden jetzt gesammelt bearbeitet“, betont Klaus Neckernuß, Amtsleiter für den Öffentlichen Personennahverkehr im Landratsamt Esslingen. Als Schwerpunkte bezeichnet er unter anderem den Knotenpunkt in Weilheim mit Umstieg und Verspätungen sowie die Kapazitäten und Pünktlichkeit an Schulen.

Lösungsansätze „Wir arbeiten fieberhaft daran, die Situation zu verbessern“, betont Klaus Neckernuß. Ein Treffen aller Verantwortlichen sei bereits vereinbart. Von heute auf morgen seien die Defizite aber nicht zu beheben: „Ganz einfach lässt sich das nicht bewerkstelligen.“ In einem Punkt ist Abhilfe jedoch in Sicht, wie Horst Windeisen, Geschäftsführer der WBG, mitteilt. Und zwar geht es um die Technik, mit dem die Busse in Kirchheim Grünlicht an Ampeln anfordern: „Wir haben eine Firma gefunden, bei der wir das System einkaufen können.“ Es werde so bald wie möglich nachgerüstet. Dann - so die Hoffnung - haben auch die WBG-Busse schneller freie Fahrt und verspäten sich nicht mehr so sehr.bil

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