Kirchheim

Vergleichbare Fälle in den vergangenen Monaten

Nachrichten über Großalarme an Schulen in Zusammenhang mit Reizgas scheinen deutschlandweit gehäuft Nachahmer zu finden. Eine kurze Chronik der vergangenen Monate:

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2. September 2016 An einer Hauptschule im nordrhein-westfälischen Witten versprüht ein Jugendlicher Pfefferspray. 23 Mitschüler müssen ärztlich versorgt werden. Feuerwehr und Rettungsdienst sind mit 70 Mitarbeitern im Einsatz.

15. Dezember 2016 Großeinsatz mit 36 Hilfskräften nach Reizgasalarm in der Beruflichen Schule in Hamburg-Eppendorf. Acht Schüler kommen mit Atembeschwerden in umliegende Krankenhäuser.

20. Dezember 2016 An der Berufsschule in Eißendorf und der Stadtteilschule am Heidberg in Hamburg wird fast zeitgleich Reizgasalarm ausgelöst. 56 Schüler müssen notärztlich versorgt werden, elf kommen danach ins Krankenhaus.

11. Januar 2017 Acht Schüler und ein Lehrer werden am Luisen-Gymnasium in Hamburg-Bergedorf durch Pfefferspray verletzt. Die Polizei ermittelt.

28. Februar 2017 Im Wilhelm-Gymnasium in Harvestehude versprüht ein Unbekannter Pfefferspray im Lehrerzimmer. Polizei, DRK und Feuerwehr sind mit mehr als 50 Helfern im Einsatz.

31. März 2017 Gereizte Augen, Husten, Erbrechen - nach einem Reizgasalarm an der Karl-Kübel-Schule im hessischen Bensheim evakuiert ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und DRK rund 1 000 Schüler. Ermittler vermuten einen Abi-Scherz.

6. April 2017 Kein Gasleck, wie vermutet, sondern Pfefferspray: An der Erich-Kästner-Gemeinschaftsschule in Hamburg-Barsbüttel hält ein 13-Jähriger die Einsatzkräfte auf Trab. 74 Schüler klagen über Atemprobleme.

10. April 2017 Wieder Bergedorf: Am Hansa-Gymnasium müssen Feuerwehr und Rettungsdienste nach Reizgasalarm 18 Schüler versorgen, 14 werden ins Krankenhaus eingeliefert. bk