Kirchheim

Wärmendes für kalte Wintertage

Tradition Trotz frostiger Temperaturen wagten sich viele Unentwegte auf den Kirchheimer Monatsmarkt. Die Händler boten unter anderem dicke Schals und Socken, Mützen und Hüte an. Von Iris Häfner

Das Angebot an Mützen aller Art war groß und bei den kühlen Temperaturen begehrt.Foto: Iris Häfner
Das Angebot an Mützen aller Art war groß und bei den kühlen Temperaturen begehrt.Foto: Iris Häfner

Jetzt lauf‘ mr z‘erscht ganz durch, no wird‘s ons warm“, lautete gestern beim Kirchheimer Monatsmarkt der Vorschlag des Ehemanns an seine Frau, die nichts dagegen einzuwenden hatte, erst auf dem Rückweg die Auslagen genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie kamen mit einem ordentlichen Tempo voran, nur an wenigen Stellen stockte es, weil sich Bekannte zufällig trafen oder ein Marktbeschicker lautstark auf sich und sein Angebot aufmerksam machte. „Ein gutes neues Jahr!“, dieser Satz war häufig zwischen den Ständen zu hören.

Alles was warm gibt, stand im Fokus der Kunden. Damit hatten die Händler wohl gerechnet, denn an allen Ecken und Enden gab es Mützen, Hüte, Schals, dicke Socken und Handschuhe. „Den lass‘ ich gleich auf“, sagte ein Mittfünfziger und zog wohlbehütet und vor Schneegriesel geschützt davon.

65 Händler fanden den Weg in die Teckstadt. „Das ist sehr wenig, aber der Januarmarkt ist immer schwach“, erklärt Marktmeister Jürgen Kölle, der mit Sorge den Wetterbericht verfolgte. „Glücklicherweise hat es morgens noch nicht geschneit“, so Kölle.

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