Kirchheim

Wann kommt der „Biergarten“ an der Lauter?

Bruckmühle Das Baudenkmal soll sich möglichst bald vom reinen Denkmal wieder in einen Bau verwandeln.

An der Bruckmühle hat sich schon lange nichts Sichtbares mehr getan. Aber hinter den Kulissen passiert gerade einiges.Foto: Mark
An der Bruckmühle hat sich schon lange nichts Sichtbares mehr getan. Aber hinter den Kulissen passiert gerade einiges.Foto: Markus Brändli

Kirchheim. Jahrelangen Diskussionen und dem späteren Um- oder Neubau des hinteren Gebäudeteils war jahrelanger Stillstand gefolgt: Bis heute präsentiert sich die Kirchheimer Bruckmühle nicht gerade als das Vorzeigeobjekt einer gelungenen Sanierung. Aber immerhin ist das alte Fachwerk erhalten geblieben und macht allein durch seine Existenz Hoffnung darauf, dass es eines Tages in neuem Glanz erstrahlen möge.

Wie berechtigt ist diese Hoffnung? Bürgermeister Günter Riemer bestätigt, dass sich in letzter Zeit hinter den Kulissen mehr getan hat, als man vordergründig vermuten würde: „Da gibt es einen neuen Investor. Er hat das gekauft und bemüht sich intensiv um eine gastronomische Nutzung.“

Demzufolge könnte alles - wenn auch mit deutlicher Verzögerung - nach dem ursprünglichen Plan laufen, den Fachwerkbau samt Kiosk und der Fläche dazwischen einmal als Café oder Bistro mit Außenbewirtung zu nutzen. Auch das bestätigt Günter Riemer: „Der Investor ist in ersten Gesprächen mit der Stadt. Da geht es auch um die Frage, wie sich der Kiosk einbinden lässt.“

Eine weitere Frage betrifft den Hochwasserschutz: „Schon in der früheren Baugenehmigung ist explizit erwähnt, dass der Bauherr Maßnahmen zu treffen hat, die mehr als nur den Bereich der Außenbewirtung gegen Hochwasser schützen.“ Konkret heißt das: Potenzielles Hochwasser soll nicht weiter in die Stadt eindringen können - in die Gerberstraße etwa oder in die Max-Eyth-Straße in Richtung Alleenring. Zu diesem Thema stellt Günter Riemer fest: „Der Investor arbeitet daran.“

Es ist davon auszugehen, dass der Investor außerdem daran arbeitet, einen Pächter zu finden, der ein überzeugendes gastronomisches Konzept vorlegen kann. Günter Riemer verrät nur so viel dazu, dass es sich beim Investor selbst nicht um einen Gastronomen handelt. Alles Weitere muss man vorerst ohnehin abwarten: „Wir sind erst ganz am Anfang der Diskussion. In zwei, drei Monaten können wir mehr dazu sagen.“

Bis dahin wird also noch einiges an Wasser die Lauter hinabfließen. Solange es nur kein Hochwasser ist!Andreas Volz

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