Kirchheim

Was tun gegen Novemberblues?

Umfrage Der November ist grau, nass und dunkel. Kirchheimer wissen, was gegen Trübsal hilft.

Brigitte Fischer-Sille
Brigitte Fischer-Sille

Kirchheim. Der goldene Oktober ist schon lange vorbei, der November wartet mit Nieselwetter und Nebel auf. Wenn es jetzt draußen immer dunkler, kälter und regnerischer wird, leiden viele Menschen unter Niedergeschlagenheit, Lustlosigkeit und Müdigkeit. Der Mangel an Sonnenlicht schlägt auf die Stimmung und macht antriebslos. Doch auch wenn man das Wetter und die Dauer des Tageslichts nicht verändern kann, gibt es viele Tipps und Tricks gegen schlechte Laune in der dunklen Jahreszeit. Wie trotzen die Kirchheimerinnen und Kirchheimer dem grauen November?

Stephan Roos zum Beispiel macht Kampfsport, fährt jeden Tag eine Stunde lang mit dem Fahrrad zur Arbeit und versucht, etwas früher Feierabend zu machen, um so viel Tageslicht wie möglich zu bekommen. Sport hilft ihm auf jeden Fall gegen Trübsal. Trotzdem kann ihm eine Woche Dauerregen auch schon mal aufs Gemüt schlagen. Dann sollte man so oft es geht raus in die freie Natur gehen. „Am besten genießt man im Wald die bunten Blätter und macht das Beste aus der Jahreszeit.“

Auch Anne Jakob ist es wichtig, sich im November viel draußen zu bewegen. Sie freut sich schon jetzt auf den Beginn der Skisaison Ende November. Das Skifahren mitsamt leckerem Käsefondue genießt sie am liebsten in der Schweiz. Überhaupt hat der November ihrer Meinung nach auch schöne Seiten: „Man ist viel mehr zu Hause und macht es sich gemütlicher.“

Das Sonnenlicht ist Brigitte Fischer-Sille ein sehr großes Bedürfnis, deshalb fehlt es ihr jetzt ganz besonders. Kaffee trinken, spazieren gehen, Musik hören und Konzerte und Veranstaltungen besuchen – das hilft, wenn einen das Graue und das Hässliche des Novembers nervt. „Am wichtigsten ist es aber, sich viel mit Freunden zu treffen und etwas zu unternehmen.“ So sorgt man dafür, dass die trübe Zeit schnell vergeht.

Berat Krasniqi dagegen finden den Herbst gar nicht so schlimm. Ihm gefällt das Wetter sogar besser als im Sommer, weil die Luft so frisch ist und weil er sich schon jetzt auf den ersten Schnee freut.

Franziska Graf sieht das ganz anders. Zum Thema November fällt ihr spontan ein Wort ein: „Furchtbar!“ Gegen den Novemberblues kann man jedoch sehr viel tun. „Shoppen gehen zum Beispiel“, lacht sie. Auch ins Solarium gehen hilft, weil es Wärme und Sommerfeeling verbreitet. Wenn dann auch einmal ein bisschen die Sonne scheint, geht sie viel mit ihren Kindern nach draußen. „Ansonsten kann man ruhig auch einmal im Bett liegen bleiben und einfach ausschlafen.“ Elisabeth Kanski

Anne Jakob
Anne Jakob
Franziska Graf
Franziska Graf
Stephan Roos
Stephan Roos
BeratKrasniqi
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