Kirchheim

Was tun, wenn der Test positiv ist?

Corona Am 23. und 24. Dezember bieten DRK und Malteser Schnelltests an. Fällt er positiv aus, sind Weihnachtsfeiern tabu.

Kleiner Virus, große Wirkung: Corona hat den Amateursport in Deutschland komplett ausgebremst. Foto: pixabay
Symbolbild Foto: pixabay

Kirchheim. Die Tests, die das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Malteser Hilfsdienst durchführen, sollen dafür sorgen, dass Weihnachtsfeiern mit Menschen aus Risikogruppen gefahrloser stattfinden können. Wenn das Testergebnis jedoch positiv ausfällt, fallen die geplanten Verwandtschaftsbesuche ins Wasser. Wer positiv getestet und damit nachweislich ansteckend ist, muss sich mit seinen Haushaltsangehörigen sofort nach Hause begeben. Beendet ist die Quarantäne nach zehn Tagen, treten Symptome auf, dann zehn Tage nach Symptombeginn. Außerdem müssen positiv Getestete 48 Stunden lang symptomfrei sein.

Erwachsene sollten sich zurückziehen, um Haushaltsmitglieder nicht anzustecken. Regelmäßiges Lüften hilft, die Aerosolbelastung zu senken. Wenn Kontakt unvermeidlich ist, sollten Infizierte eine Maske tragen. Besuch darf nicht empfangen werden, Haus oder Wohnung dürfen nur in einem medizinischen oder anderen Notfall verlassen werden. Der Aufenthalt auf dem Balkon oder im Garten ist jedoch möglich.

Positiv Getestete werden gebeten, sich schon vor dem Anruf des Gesundheitsamts Gedanken darüber zu machen, mit wem sie in den Tagen vor dem Test Kontakt hatten. Im Gespräch werden diese Kontaktpersonen abgefragt und später vom Gesundheitsamt informiert.

Selten zeigen Antigen-Schnelltests falsch positive Ergebnisse an. Das Ergebnis kann deshalb durch einen noch sichereren PCR-Test bestätigt werden. Über die Feiertage und zwischen den Jahren wird es jedoch kaum möglich sein, eine PCR-Testmöglichkeit zu erhalten, da die Labore keine volle Bereitschaft haben. Betroffene müssen in dieser Zeit auf jeden Fall in Quarantäne bleiben. pm

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