Kirchheim

Wer hilft mit, Angehörige zu entlasten?

Unterstützung Der Malteser Hilfsdienst in Kirchheim öffnet wieder diverse Hilfsangebote für Demenzkranke.

Symbolbild
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Kirchheim. Ältere Menschen kommen oft später in den Genuss der Corona-Lockerungen, weil sie besonders vorsichtig sein müssen. Für diejenigen, die zudem an Demenz erkrankt sind, öffnen die Malteser nun das „Café Malta“ beziehungsweise den Tagestreff und bieten somit auch wieder die Betreuung von Menschen mit Demenz in den eigenen vier Wänden an. Angehörige können ihre Partner oder Eltern in die wöchentlich geöffnete kleine Gruppe bringen. Demenzbegleiter kümmern sich dort um die besonderen Bedürfnisse der Betroffenen. Der Besuchs- und Entlastungsdienst (BED), der zu den Erkrankten nach Hause kommt, entlastet außerdem die Angehörigen und vermittelt Lebensfreude.

Doch noch ist längst nicht wieder alles beim Alten: „Wir brauchen helfende Hände und offene Ohren zwischen 18 und 55 Jahren, weil manche der Ehrenamtlichen selbst zur Corona-Risikogruppe gehören und daher ausfallen“, sagt Dorothee Einselen von den Maltesern. „Wer Gutes tun will und sich gerne ein paar Stunden die Woche Zeit für ältere Menschen nehmen möchte, ist herzlich willkommen.“pm

Nähere Informationen erhalten Interessierte beim Malteser Hilfsdienst - Ansprechpartnerin ist Heike Nägelein - per Mail an demenzbegleitung.kirchheim@malteser.org oder unter der Telefonnummer 0 70 21/95 05 20

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