Kirchheim

Wie Kirchheim zu einer neuen Fußgängerzone kam

FUZO - Fußgängerzone zwischen Postplatz und Alleenring. - belebter Unteren Max-Eyth-Straße.
Foto: Jean-Luc Jacques

Eine große Veränderung für Kirchheim, und noch dazu eine, die im Nachhinein jeder gut findet: Wie in der Ausgabe des Teckboten vom Freitag, 16. Juli 2010, berichtet wurde, war die untere Max-Eyth-Straße vor zehn Jahren eine einzige Baustelle. Grund war der Umbau der viel befahrenen Straße, die schließlich sogar zur Fußgängerzone wurde. Seither schafft sie als entspannte Shoppingmeile für Fußgänger eine direkte Verbindung der Innenstadt zum Nanz- und zum Teckcenter. Heute kann sich kaum einer mehr vorstellen, dass damals sage und schreibe 6000 Autos täglich zwischen Postplatz und Alleenring unterwegs waren. Das große Ziel war, die Einkaufsmeile zu beleben. Heute ist die Fußgängerzone in der unteren Max-Eyth-Straße aus der Stadt nicht mehr wegzudenken. Trotzdem war die Durchsetzung dieses Umbaus ein harter Kampf, denn viele Kritiker befürchteten ein Chaos. Vor allem die Verkehrszunahme in der Paradiesstraße war eine unerwünschte und gefürchtete Nebenwirkung. Mit einer einzigen Gegenstimme fiel im Kirchheimer Gemeinderat die Entscheidung zugunsten der Verkehrsberuhigung trotzdem deutlich aus. el


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