Kirchheim

Wie wurde abgestimmt?

Einstimmig und ohne Enthaltung stimmte der Verwaltungsausschuss des Kirchheimer Gemeinderates der Vermietung von Flächen im Güterbahnhofsgelände und in der Tannenbergstraße an den Kreis zur vorläufigen Unterbringung von Flüchtlingen zu. Gefordert wird allerdings eine niedrigere Platzzahl als geplant – eine rechnerische Fläche von 7 Quadratmetern pro Kopf und die Einrichtung von mehr Sozialräumen. Das Güterbahnhofgelände in Kirchheim soll bekanntlich schon in Kürze bebaut werden. Im östlichsten Teil des Areals ist eine Wohnbebauung allerdings definitiv nicht vor 2020 geplant, daher kann bis dahin vermietet werden. Eigentlich sollen dort 100 Menschen in Erstunterbringung unterkommen. Die Kirchheimer Räte haben diese Zahl jetzt auf maximal 72 reduziert, um Konflikten vorzubeugen.

Bei der Tannenbergstraße gibt es eine freie Fläche, die zwischen Bundesstraße und Radweg liegt, gegenüber dem Eingang zum Bulkesweg. Sie wird zurzeit teils als Parkplatz, teils für Schrebergärten genutzt. Ursprünglich waren hier vom Kreis drei Gebäude für bis zu 144 Personen vorgesehen. Die Stadt Kirchheim will allerdings weniger als die Hälfte zulassen. Die Pachtdauer liegt bei mindestens zehn Jahren.ist


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