Kirchheim

„Wo gehen wir hin, was können wir tun?“

Aktion Schüler des Ludwig-Uhland-Gymnasiums inszenieren ein Kunstprojekt auf dem Kirchheimer Postplatz.

Flash Mob mit Schülern des LUG, Kunstprojekt, am Postplatz vor dem Monument für Menschenrechte
Flash Mob mit Schülern des LUG, Kunstprojekt, am Postplatz vor dem Monument für Menschenrechte

Kirchheim. Da staunten die Passanten nicht schlecht, als am Montagvormittag Jugendliche anfingen, rund um die Skulptur für Menschenrechte auf dem Postplatz Bücherstapel aufzuschichten.

Im Rahmen der Projekttage zum Ende des Schuljahres kam zwei Kunstlehrerinnen des LUG die Idee, an diesem Ort ein Kunstprojekt durchzuführen.

Die verschieden hohen Stapel aus Atlanten, Geschichts- und anderen Schulbüchern dienten den rund 20 Schülern als Podest, um „auf Augenhöhe“ mit den anderen zu kommen und die Fragen zu stellen „wo kommen wir her, wo gehen wir hin, was können wir tun, was erwarten wir?“. Gleichzeitig hielt jeder ein Schild mit Schlagworten wie Gleichberechtigung, Akzeptanz oder Glück hoch.

Was eine gute Kunstaktion sein will, feiert nicht nur sich selbst, sondern bezieht auch das Umfeld mit ein. In diesem Sinne luden die Akteure Neugierige ein, ihren frei gewordenen Platz auf dem Bücherstapel zu besDeretzen und so Teil der Aktion zu werden.Markus Brändli

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