Kirchheim

Zahlen, Daten und Fakten zur neuen Psychiatrie in Kirchheim

Durch den Erweiterungsbau verfügt die psychiatrische Abteilung in Kirchheim künftig über 206 stationäre Patientenplätze. Im Neubau entstanden 132 zusätzliche Plätze, die sich auf sechs Stationen – je zwei pro Ebene – mit 22  Betten verteilen. Jeweils zwei Stationen teilen sich einen Pflegestützpunkt. Jede Station verfügt über elf Patientenzimmer. Drei davon sind als Akutzimmer ausgestattet.

Die Tagesklinik für ältere Menschen, die im Erdgeschoss untergebracht ist, bietet Räume für Ergotherapie und einen nach innen geöffneten Mehrzweckraum. Insgesamt hat der viergeschossige Neubau eine Bruttogeschossfläche von 8 670 Quadratmeter.

Die Gesamtkosten in Höhe von 17,9 Millionen Euro teilen sich das Land und der Kreis. Knapp 14 Millionen Euro werden vom Land übernommen, vier Millionen Euro müssen die Medius-Kliniken selbst schultern. Baubeginn war im Juni 2015. Die Bauzeit betrug eineinhalb Jahre. Zeit- und Kostenrahmen wurden dabei eingehalten.

Mit dem Bezug des neuen Gebäudes verlagern die Kreiskliniken ihr psychiatrisches Angebot vom Altbau in Nürtingen nach Kirchheim. Die Klinik auf dem Nürtinger Säer legt weiterhin den Schwerpunkt auf die operatvie Versorgung im Kreis. Im Paracelsus-Krankenhaus in Ruit liegt das Augenmerk auf Urologie und Strahlentherapie.          bk

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