Kirchheim

Ziel: Mehr Menschen fürs Rad begeistern

Radkultur Im zweiten Jahr als „Radkultur-Stadt“ steht Kirchheim ganz im Zeichen des Themas „soziale Teilhabe“. Dabei kommt dem Rad große Bedeutung zu.

Das Team der Bikebox setzt auf Integration durch Mobilität und Arbeit. Spendenräder werden für und mit Geflüchteten und sozial s
Das Team der Bikebox setzt auf Integration durch Mobilität und Arbeit. Spendenräder werden für und mit Geflüchteten und sozial schlechter Gestellten wieder flottgemacht.

In Kirchheim ist das Fahrrad längst fester Bestandteil des Stadtbilds. Jeden Tag nutzen es Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen für den Weg zum Einkaufen, zur Arbeit oder für gemeinsame Ausflüge.

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Doch trotz aller Selbstverständlichkeit gibt es sie auch, die Menschen, die das Fahrrad nicht oder nur eingeschränkt nutzen können. Die einen besitzen einfach kein eigenes Fahrrad, andere haben das Radfahren nie gelernt und wieder andere sind beim Radeln auf Unterstützung angewiesen.

Weil es beim Radfahren um mehr geht, als nur von A nach B zu kommen, setzen sich die Stadtverwaltung und fünf Kirchheimer Projektgruppen, die unten vorgestellt sind in der Aktionsgemeinschaft „Zusammenhalten - gemeinsam radeln“ dafür ein, mehr Menschen die Nutzung des Fahrrads, und damit mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, zu ermöglichen. Entsprechend steht das zweite Radkultur-Jahr der Stadt ganz im Zeichen der sozialen Teilhabe.

Am Freitag, 7. April, fällt mit dem abendlichen Forum „Zusammen halten - gemeinsam radeln“ in der Kirchheimer Stadthalle der Startschuss für die gemeinsame Arbeit. Von 18.30 bis 21 Uhr geht es unter Federführung der Stadt Kirchheim und der Initiative Radkultur um alles rund ums Thema Radfahren und soziale Teilhabe. Gestellt werden folgende Fragen: Wie passt das zusammen und was passiert in Kirchheim, um Menschen einen Zugang zum Radfahren und damit zu mehr Alltagsmobilität zu ermöglichen? Alle Interessierten sind herzlich zum gemeinsamen Austausch und dem Kennenlernen der Projekte eingeladen.

Schon am Samstag, 1. April, ist ein großer Radbasar bei der Radstation am Kirchheimer Bahnhof geplant.

Wer die Projekte rund um soziale Teilhabe bei ihrer Arbeit tatkräftig unterstützen will, sollte beim Stadtradeln vom 6. bis zum 26. Mai besonders fleißig in die Pedale treten. Denn erreichen die Kirchheimer Teams bestimmte Gesamtkilometerzahlen, erradeln sie damit jeweils besondere Unterstützungsleistungen für die fünf Projekte. Und natürlich winken den aktivsten Teams auch wieder Medaillen und ein Pokal bei Radlerbrunch am Samstag, 3 Juni. An diesem Tag will die Stadt beim „Radrekordtag“ alle bisherigen Rekorde brechen.

Am Samstag, 6. Mai, vermittelt das Team von Radsport Fischer Gefühl für den Umgang mit den immer beliebter werdenden Pedelecs. Von 11 bis 17 Uhr gibt‘s im Freihof in Kirchheim nicht nur Tipps, jeder kann auch selbst in die Pedale treten.ist/pm

3 Nähere Informationen gibt es unter der Adresse www.radkultur-bw.de/kalender/2017/april/auftaktveranstaltung-in-kirchheim-unter-teck

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Einfach generationenübergreifend Radeln, so lässt sich das Projekt Enkelräder zusammenfassen. Die passenden Kinderräder leiht die Radstation aus.
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Das Pedelec ist mehr als nur ein Fahrrad und der Umgang will gelernt sein. Theorie und Praxis vermittelt das Team von Radsport Fischer und Wagner am 6. Mai von 11 bis 17 Uhr im Freihof..Fotos: pm
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Den Wind in den Haaren spüren und die Stadt (neu-) entdecken, das möchte das Team der Rikscha Kirchheim älteren bzw. mobilitätseingeschränkten Menschen ermöglichen.
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Mit oder ohne E-Bike: Fahrradfahren liegt im Trend.Foto: Jean-Luc Jacques
Mit oder ohne E-Bike: Fahrradfahren liegt im Trend.Foto: Jean-Luc Jacques