Kirchheim

Zwischen den Gräbern werden die Bäume gestutzt

Baumarbeiten Auf dem Waldfriedhof lässt die Stadt Kirchheim derzeit Kronen zurückschneiden. Von Andreas Volz

Waldfriedhof Kirchheim
Zunächst sehen die Fahrzeuge auf dem Kirchheimer Waldfriedhof nicht gerade nach Idylle und Ruhe aus. Sie tragen aber dazu bei, dass die Bäume gepflegt werden und die Idylle erhalten bleibt. Foto: Carsten Riedl

Kirchheim. Schweres Gerät ist derzeit auf dem Kirchheimer Waldfriedhof zugange. Die Stadt hat dort Baumpflegearbeiten in Auftrag gegeben. Es geht vor allem um den Eschenbestand. „Da müssen wir oftmals die Kronen zurückschneiden, weil sonst die Gefahr besteht, dass Äste abbrechen“, sagt Christoph Kerner, der Leiter des städtischen Sachgebiets Grünflächen, auf Anfrage.

Der Friedhof sei Anfang der 70er-Jahre mitten im Wald angelegt worden. „Welche Auswirkungen das auf einzelne Bäume hat, zeigt sich oft erst 40 oder 50 Jahre später. Das haben wir jetzt gemerkt, als wir erstmals eine Begehung auf dem Waldfriedhof hatten.“ Die Fällungen, die auf dem Friedhof nötig waren, seien so gut wie alle abgeschlossen. „Jetzt geht es nur noch um die Pflegemaßnahmen.“ Solche Arbeiten laufen im gesamten Stadtgebiet normalerweise von April bis in den Herbst. Von Oktober bis Februar wiederum ist die Zeit der Fällarbeiten. Die Baumkontrolleure dagegen sind das ganze Jahr unterwegs, um Schäden zu erkennen, von denen mögliche Gefahren für Passanten ausgehen könnten. Die Verkehrssicherungspflicht spielt eine große Rolle, nicht nur auf dem Friedhof.

Für die Baumpflege gibt es keine jahreszeitliche Beschränkung, im Gegensatz zum Fällen. Christoph Kerner sagt dazu: „Wir haben so viele Bäume, über das ganze Stadtgebiet verteilt. Da kämen wir mit unserer Arbeit gar nicht nach, wenn wir uns mit der Pflege auf die Winterzeit beschränken müssten.“ 

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