Kirchheimer Umland

19 weitere Impfaktionen sind geplant

Corona Die Pop-Up-Impfaktionen im Kreis werden gut angenommen. Hausärzte sollen ab Mitte April auch impfen dürfen.

Ostermarkt des Trachtenvereins in der Dorfwiesenhalle, Ostern, Künstlermarkt. Archiv-Foto: Markus Brändli
Symbolfoto: Impfen

Region. „Ich freue mich, dass wir beim Impfen mit unserem Konzept Menschen über 80 Jahren ein zusätzliches Angebot machen können“, sagt Landrat Heinz Eininger.

Nachdem das Sozialministerium den Landkreisen beim Impfen freiere Hand ließ, hat der Landkreis in Zusammenarbeit mit den Maltesern Anfang März ein Impfkonzept erstellt. Das sieht vor, dass in den Städten und Gemeinden oder mit Terminkontingenten in einem Kreisimpfzentrum vorrangig Menschen über 80 Jahre geimpft werden, die bisher keinen Impftermin bekommen haben oder denen der Weg in ein Kreis­impfzentrum zu beschwerlich ist - insgesamt leben rund 36 000 Menschen in dieser Altersgruppe im Landkreis.

In der vergangenen Woche sind die Impfaktionen vor Ort für Menschen über 80 Jahren in Altbach und in Notzingen gestartet. „Diese Aktionen sind erfolgreich verlaufen, alles war sehr gut organisiert“, berichtet Marc Lippe, der Geschäftsführer der Malteser im Landkreis Esslingen. Inzwischen sind mit 19 weiteren Kommunen im Landkreis Termine für Impfaktionen vor Ort oder in den Kreis­impfzentren vereinbart worden. In der kommenden Woche stehen zum Beispiel in den Kreisimpfzentren Kontingente für Impfwillige aus Denkendorf und Filderstadt auf dem Plan, zudem eine Impfaktion vor Ort in Lichtenwald. In der darauffolgenden Woche können sich Menschen über 80 aus Reichenbach, Wendlingen, Köngen, Oberboihingen und Unterensingen vor Ort impfen lassen. 39 der insgesamt 44 Kommunen im Kreis haben bereits ihr Interesse bekundet.

Auch die Einbeziehung der Arztpraxen spielt eine wichtige Rolle. In Kirchheim wird im Zuge eines Pilotprojekts in einer Praxis bereits geimpft. Ab Mitte April sollen Hausärzte in ihren Praxen impfen. pm

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