Kirchheimer Umland

„Arbeit der Forstwirte ist top“

Nachhaltige Waldwirtschaft im Berg- und Talwald offiziell bestätigt

Eine unabhängige Prüfung bestätigt der Stadt Kirchheim eine nachhaltige Bewirtschaftung ihrer Wälder. Zu diesem Ergebnis kam ein freier Sachverständiger.

Bewirtschaftung und Ökologie der städtischen Wälder in Kirchheim stehen nach Ansicht eines externen Sachverständigen im Einklang
Bewirtschaftung und Ökologie der städtischen Wälder in Kirchheim stehen nach Ansicht eines externen Sachverständigen im Einklang. Foto: Stadt Kirchheim

Kirchheim. Das PEFC-Verfahren (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) ist ein unabhängiges und internationales Zertifizierungssystem für eine nachhaltige Waldwirtschaft. Wälder, die mit dem PEFC-Siegel ausgezeichnet sind, werden garantiert und kontrolliert nachhaltig bewirtschaftet. Das heißt, dass sowohl ökologische als auch ökonomische und soziale Aspekte gleichermaßen bei der Bewirtschaftung des Waldes berücksichtigt werden.

Inwieweit die über 50 Kriterien eingehalten werden, überprüfen unabhängige Sachverständige. Bei den jährlichen Audits werden Waldbesitzer nach dem Zufallsprinzip ausgesucht. In diesem Jahr standen erstmals die städtischen Gebiete Bergwald und Talwald auf dem Prüfstand. Die Stadt Kirchheim hat sich bereits seit Juni 2010 zur Einhaltung der PEFC-Standards verpflichtet. Um das Zertifikat weiterführen zu können, muss ein Audit positiv ausfallen und müssen Mängel zügig behoben werden.

Das Prüfverfahren begann mit der Einsicht in alle relevanten Dokumente. Im Wald überprüfte der Auditor anhand einer Checkliste die Einhaltung der Standards. Der externe Sachverständige Alfred Raunecker lobte die Verwaltung, insbesondere Revierförster Daniel Rittler, für die vorratsreichen Bestände und die Forstwege, die in einem bemerkenswert guten Zustand seien. „Die Qualität der Arbeit der städtischen Forstwirte ist top. In den Waldgebieten stehen Bewirtschaftung und Ökologie im Einklang miteinander. Nur beim Wildverbiss, sollte im Rahmen der Möglichkeiten darauf hingewirkt werden, dass Pflanzen weniger geschädigt werden“, so der Sachverständige. Das PEFC-Zertifikat kann die Stadt damit bis März 2020 weiterführen. pm

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