Kirchheimer Umland

Aus für Windkraft löst Freude aus

Die Bürgerinitiative Pro-Kirchheim feiert

Mit einem Sektempfang haben die Mitglieder der Bürger­initiative Pro-Kirchheim im ­Gemeindehaus auf dem Kirchheimer Schafhof zusammen mit Freunden und Unterstützern das „Aus“ für das geplante Vorranggebiet für Windkraftanlagen im ­Bettenhart ES-07 gefeiert.

Kirchheim. Wie schon in vorangegangenen Veranstaltungen der Bürgerinitiative, führte Jitka Hertfelder unterhaltsam durch das Programm. Frank Hertfelder, einer der vier Verantwortlichen der Bürgerinitiative, erinnerte in einem kurzweiligen Rückblick an die vielen Aktivitäten von Pro-Kirchheim in den vergangenen zwei Jahren und hob das Engagement aller Aktiven und Unterstützer hervor.

„Zentrale Bedeutung für den Erfolg unserer Arbeit hatte die von großzügigen Spendern finanzierte Kartierung der Rotmilanvorkommen im Bettenhart durch die Forschungsstation Randecker Maar“, so Frank Hertfelder.

Dass die Kartierung im Bettenhart im Frühjahr 2014 für die verantwortlichen Wissenschaftler keineswegs ein Spaziergang war, führte anschließend Dr. Wulf Gatter, Vorsitzender des NABU, den Anwesenden noch einmal deutlich vor Augen. Professor Dr. Martin Dieterich vom BUND hob besonders die Begrenztheit der natürlichen Ressourcen hervor und richtete zum Abschluss an alle Anwesenden den eindringlichen Appell, sich auch in Zukunft für den Naturschutz in und um Kirchheim herum einzusetzen.

Unter den Gästen waren auch der Kirchheimer CDU-Landtagsabgeordnete Karl Zimmermann, die Stadträte Natalie Pfau-Weller, Dr. Christoph Miller und Albert Kahle sowie außerdem der Vorsitzende des Verschönerungsvereins in Kirchheim, Fritz Heinzelmann. pm

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