Kirchheimer Umland

Bedrohung in der Flüchtlingsunterkunft

Ein Zuhörer berichtete aus direktem Kontakt heraus von einem Flüchtling, der zum Christentum konvertierte. „Da haben Mitflüchtlinge nachts den Aschenbecher über ihm ausgeleert.“ Ein anderer Flüchtling, der Christ wurde, habe Morddrohungen erhalten. „Dieser Mann hat Angst, deshalb alle Kontakte abgebrochen, ich kann ihn nicht besuchen.“ Könne diese Haltung verändert werden? „Das sind keine Einzelfälle“, sagte Mansour. Wer sich als Asylbewerber so verhalte, der habe bei uns keinen Platz. Mansour wünscht sich, dass Muslime in Deutschland gegen solches Verhalten klar und konkret Position beziehen. Teils werde es aus den Heimatländern mitgebracht. Doch Mansour verwies auch auf Syrien: Dort hätten Sunniten, Schiiten, Aleviten, Juden und Christen über Jahrzehnte friedlich zusammengelebt. pd


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