Kirchheimer Umland

Das Trinkbachbrückle muss viel aushalten

Sanierung Die Bachüberquerung bei Jesingen wird vor allem von Bulldogs mit und ohne Anhänger befahren. Jetzt soll sie saniert werden. Von Irene Strifler

Wichtig für Fußgänger und landwirtschaftliche Fahrzeuge: das Brückle über den Jesinger Trinkbach.Foto: Jean-Luc Jacques
Wichtig für Fußgänger und landwirtschaftliche Fahrzeuge: das Brückle über den Jesinger Trinkbach.Foto: Jean-Luc Jacques

An der kleinen Brücke über den Trinkbach in Verlängerung der Jesinger Kapellenstraße nagt der Zahn der Zeit. Das ist der Kirchheimer Verwaltung schon lange bekannt. Zwar fahren die Autos einen Steinwurf weiter auf der sanierten Kreisstraße von Jesingen nach Ohmden, doch für die Landwirtschaft ist das marode Brückle nach wie vor unverzichtbar. Kein anderer Weg führt nämlich zu den Wiesen jenseits des Baches. Deshalb hat man im Ratsrund schon mal über einen Brücken-Neubau nachgedacht. Der allerdings würde nach ersten Schätzungen bis zu 300 000 Euro kosten - ein ordentlicher Batzen für eine Querung, die ausschließlich dem landwirtschaftlichen Verkehr dient.

Jesingens Ortsvorsteher Christopher Flik teilte jüngst aber zufrieden im Technischen Ausschuss des Kirchheimer Gemeinderates mit, dass nun ein Kompromiss gefunden wurde: 138 000 Euro wird die Sanierung nun voraussichtlich kosten. Einstimmig befürwortete das Gremium die Sanierung.

Die Arbeiten sollen im September erledigt werden. Dazu muss die Brücke wohl komplett gesperrt werden. Anlieger dürfen sie aber möglicherweise außerhalb der Arbeitszeiten befahren. Außerdem wird ein Fußgängersteg aufgestellt.

Anzeige