Kirchheimer Umland

Der Kulturring bietet viel Abwechslung

Ankündigung Die VHS Kirchheim stellt ihr Kulturring-Jahresprogramm für 2020 vor. Von Theater über Mediensatire bis hin zu Kammersolisten ist alles dabei.

Das Klavierduo Jost/Costa tritt nächstes Jahr beim Kulturring auf.
Das Klavierduo Jost/Costa tritt nächstes Jahr beim Kulturring auf. Foto: pr

Mit sechs Theateraufführungen und ebenso vielen Konzertangeboten geht der Kirchheimer VHS-Kulturring in die nächstjährige Spielzeit.

Das Landestheater Dinkelsbühl eröffnet am 21. Januar die Theaterreihe in der Kirchheimer Stadthalle mit der Mediensatire „Er ist wieder da“ nach dem gleichnamigen Bestseller von Timur Vermes. Einem der großen Jubilare des kommenden Jahres widmet sich am 3. März die Württembergische Landesbühne Esslingen, die mit einer Inszenierung des Bühnenstücks „Hölderlin“ von Peter Weiss der bewegten Biografie des Dichters nachspürt. Die Fährte Hölderlins verfolgen auch Timo Brunke und seine Mitstreiter der „Hölderlin-Spoken-Words-Band“, die am 21. April der hymnisch-elegischen Sprache Hölderlins in improvisierten Klangräumen zu neuer Gestalt verhelfen. Den zeitlosen Klassikern der attischen Tragödie wendet sich die WLB Esslingen am 7. Juli mit Sophokles „Antigone“ zu, bevor sie am 6. Oktober mit einer Bühnenfassung von Bernhard Schlinks Roman „Der Vorleser“ eine zeitgeschichtliche Thematik in den Fokus nimmt. Für einen komödiantischen Abschluss der Theaterreihe sorgt dann am 24. November die Badische Landesbühne mit Alan Ayckbournes Erfolgsstück „Halbe Wahrheiten“.

Die Konzertreihe eröffnet das Klaviertrio „Toninton“ am 2. Februar mit Werken von Schumann und Beethoven. Sinfonische Blasmusik verspricht das „Concerto“ der Stadtkapelle Kirchheim, das am 28. März mit dem Trompeter Maximilian Sutter einen jungen Shooting-Star als Solisten präsentieren wird. Am 3. Mai zeigen die Kammersolisten Minsk „Wege zu Beethoven“, dem großen musikalischen Jubilar des Jahres auf, bevor am 28. Juni das international gefeierte Bennewitz-Quartett Kompositionen von Schumann und Smetana spielen wird. Einen Hauch von „Berliner Luft“ verspricht das Saxofonquartett „clair-obscur“, das am 13. September die 20er-Jahre mit Musik von Kurt Weill, Hanns Eisler und den Comedian Harmonists aufleben lässt. Zum Abschluss am 8. November hat das Klavierduo Jost/Costa ein Programm zusammengestellt, das mit Smetanas „Die Moldau“, Ravels „La valse“ und Schuberts “Lebensstürme“ keine Wünsche offen lässt. pm

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