Kirchheimer Umland

Die vierte Amtsperiode fest im Blick

Kommunalpolitik Rainer Haußmann ist seit 1996 Bürgermeister in Dettingen. Er stellt sich ohne Gegenkandidat zur Wahl.

Dettingen. Am Sonntag, 8. März, werden die Dettinger Bürger zur Wahlurne gebeten. Dann haben sie die Möglichkeit, ihren Bürgermeister zu wählen. Eine Überraschung - wie zuletzt bei der Oberbürgermeisterwahl in Kirchheim - ist nicht in Sicht. Amtsinhaber Rainer Haußmann ist der einzige Kandidat. Ende September vergangenen Jahres hat er verkündet, dass er bereit ist für die vierte Amtsperiode und sich zur Wahl stellt. „Ich arbeite und lebe gerne in Dettingen und fühle mich hier angekommen“, sagte er damals zu fortgeschrittener Stunde im Gemeinderat.

Am 3. März 1996 war Rainer Haußmann mit knapp 63 Prozent der Stimmen erstmals zum Bürgermeister von Dettingen gewählt worden. Damit sorgte der damals 31-Jährige beim ersten Wahlgang für eine Überraschung. Mit einem so eindeutigen Ergebnis hatte kaum einer gerechnet. Er hatte sich gegen zwei „Verwaltungskollegen“ klar durchgesetzt. Außerdem gab es auch noch den Dauerkandidaten Werner Tereba, der seinen Bewerbungen stets ein Porträt samt Katze auf dem Arm beilegte - und immerhin elf Stimmen einsammeln konnte. Die Wahlbeteiligung lag vor 24 Jahren bei beachtlichen 74 Prozent.

Bei seiner zweiten Wahl in Dettingen hatte Rainer Haußmann - abgesehen von Werner Tereba - eine Gegenkandidatin. Er gewann die Wahl souverän mit rund 87  Prozent der gültigen Stimmen. Dieses Ergebnis konnte er acht Jahre später als alleiniger Bewerber noch toppen: Er wurde mit 96,39 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Iris Häfner

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