Kirchheimer Umland

Drei Fragen an Peter Gähr

1 Herr Gähr, wie und wann kamen Sie einst zum Square Dance?

Das war 1991, damals boten die Teck Rovers einen Anfängerkurs an, und ich war als junger Student einfach neugierig. Es war eine Zeit, in der amerikanische Soldaten den Square Dance in Deutschland bekannt machten und dort auch zu treffen waren.

2 Was ist das Besondere an diesem Tanz?

Auch wenn man paarweise tanzt, man benötigt keinen festen Partner und hat die Möglichkeit, bei allen Square Dance Clubs der Welt die Schrittfolgen mitzutanzen. Zudem führt nicht nur der Mann, die bis zu 70 Figuren werden vom Caller - der auch live singt - angesagt. Das Spannende: Man weiß nie, welche Tanzfigur als Nächstes kommt. Darüber hinaus lernt man bei Specials in verschieden Städten oft Hunderte von Tänzern kennen.

3 Aus Ihrer Sicht, boomt dieser Tanzstil gerade?

Leider nicht in Deutschland. Mit dem Abzug der Amerikaner gingen einige Caller verloren. Square Dance sammelt sich zurzeit und versucht, sich neu aufzustellen. Unser Anfängerkurs geht nicht mehr über ein ganzes Jahr, sondern im ersten Schritt nur über elf Abende, so müssen sich Anfänger nicht gleich ein ganzes Jahr binden. Die angespannte Hallen- und Raumsituation der letzten Jahre hat das Tanzen auch etwas behindert.

Info Peter Gähr ist President des Clubs „Teck Rovers“. Die Tänzer treffen sich jeden Freitag von 20 bis 22 Uhr im katholischen Gemeindehaus St. Lukas in Jesingen.

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